Dietrich Thurau wegen Untreue vor Gericht

Frankfurt - Der ehemalige Radprofi soll 49.000 Euro aus einer Versicherung seines Vaters veruntreut haben. Das Amtsgericht Frankfurt verurteilte ihn zu einer Geldstrafe.  

Der Versicherungsfall war eingetreten, nachdem Thuraus Vater bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden war. Er lebt seither in einem Pflegeheim.

Der Rechtsanwalt des Vaters hatte in dessen Namen Strafanzeige gegen den Sohn erstattet und damit das Ermittlungsverfahren in Gang gebracht. Dem 57-jährigen Dietrich „Didi“ Thurau wird vorgeworfen den Betrag von 49.000 Euro in die eigene Tasche gesteckt zu haben.

Thurau soll nun wegen Untreue auf Kosten seines Vaters eine Geldstrafe von 39.900 Euro (210 Tagessätze) zahlen. Ein entsprechender Strafbefehl wurde vom Amtsgericht Frankfurt erlassen.

Der Sportler und Immobilienkaufmann hatte am Morgen aus seinem Wohnort in der Schweiz beim Gericht angerufen und angegeben, er sei eingeschneit und könne nicht kommen. Gericht und Staatsanwaltschaft akzeptierten diese Erklärung jedoch nicht und einigten sich auf den Strafbefehl. „Über das Wetter kann man sich vorher informieren“, hieß es.

dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Thorben Wengert/pixelio.de

Kommentare