Tier soll Spaziergängerin getötet haben

Prozess um Kuh „Verona“ erneut verzögert

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Die Kuh „Verona“ soll eine 57-jährige Frau auf der Weide zu Tode getrampelt haben.

Dillenburg - Seit fast fünf Jahren steht eine Kuh mit Namen „Verona“ im Verdacht, eine Spaziergängerin in Mittelhessen getötet zu haben. Doch die gerichtliche Aufklärung zieht sich hin.

Ehe der Fall erneut vor dem Amtsgericht Dillenburg verhandelt werden kann, sind weitere Gutachten nötig, wie ein Justizsprecher sagte. Diese sollen klären, ob nicht auch andere Kühe als „Täter“ infrage kommen. Die Tiere sollen zum Zeitpunkt des Unfalls ebenfalls in der Nähe gewesen sein. Die Spaziergängerin war im August 2011 bei Greifenstein im Lahn-Dill-Kreis ums Leben gekommen. „Verona“ war damals ausgebüxt und tagelang frei herumgelaufen. In dieser Zeit soll sie die Frau angegriffen haben.

In einem ersten Prozess im Jahr 2013 war das Amtsgericht Dillenburg von der Schuld des Tieres und seiner Halterin überzeugt. Die Frau wurde verwarnt und erhielt eine Geldstrafe auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung. Das Oberlandesgericht in Frankfurt ordnete dann aber wegen formaler Mängel eine neue Verhandlung an. „Das ist eine sehr schwierige und mühselige Aufklärungsarbeit“, sagte der Gerichtssprecher nun zu den Prozessvorbereitungen. Bereits im Sommer waren neue Gutachten in dem Fall erstellt worden. Ein Termin für den Prozess steht weiter aus.

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dpa

Quelle: op-online.de

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