Filmpräsentation von „Der perfekte Wurf“

Frankfurter bejubeln Basketball-Star Dirk Nowitzki

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Fans jubeln in Frankfurt Dirk Nowitzki zu

Frankfurt - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat in Frankfurt einen Film über sich vorgestellt. Dabei kennt er den Streifen selbst noch gar nicht. Den Fans war das egal, sie bejubelten den Würzburger.

Das „Bälle in einen Korb werfen“ hat Dirk Nowitzki zu einem gemachten Mann gemacht. Eins haben die vielen Millionen Dollar nicht geschafft: Seinen Charakter zu verändern. Der heute 36-jährige Basketball-Star der Dallas Mavericks ist der nette Junge von nebenan geblieben. In der Öffentlichkeit steht der gebürtige Würzburger nicht so gern. Kein Wunder, dass er sich zierte, als er zum ersten Mal hörte, ein Film solle über ihn gedreht werden. „Erstens bin ich ein privater Mensch, zweitens ist mein Leben doch langweilig“, waren seine Argumente. „Dann hab ich mich doch gefügt“, sagte Nowitzki am Donnerstag bei der Präsentation „seines“ Films „Nowitzki - Der perfekte Wurf“ in Frankfurt.

Das 104 Minuten lange Werk des Regisseurs Sebastian Dehnhardt, der sich mit Filmen über die Box-Weltmeister Klitschko und „Das Wunder von Bern - Die wahre Geschichte“ einen Namen machte, will Nowitzki nicht als Denkmal sehen. Sein sportlicher Ehrgeiz ist trotz der 36 Lebensjahre und 16 Spielzeiten in der härtesten Basketball-Liga ungebrochen. Für drei Jahre verlängerte er gerade seinen Vertrag bei den Dallas Mavericks, für die er seit 1998 auf Korbjagd geht. Er fühlt sich den Texaner und Club-Eigner Mark Cuban in Freundschaft verbunden und verpflichtet.

Was er beim Freiwurf singt: So tickt Dirk Nowitzki

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Seinen Film hat Nowitzki noch nicht in voller Länge gesehen. Er weiß noch nicht, was NBA-Größen wie Kobe Bryant, Steve Nash, Michael Finley, seine Eltern, ehemalige Wegbegleiter, seine Frau Jessica und sein Mentor, Manager und Förderer Holger Geschwindner über ihn erzählen. „Das hebe ich mir auf, ich will den Film zusammen mit den Fans sehen“, erklärte Deutschlands bester Basketballer. Kleinere Sequenzen wurden auf der Pressekonferenz bei seinem Sponsor gezeigt, bis zur Premiere in Köln muss sich Nowitzki noch bis zum 16. September gedulden. Zwei Tage später läuft das Nowitzki Epos dann in allen deutschen Kinos an.

dpa

Quelle: op-online.de

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