Nach kurzzeitiger Schließung

Vermeintliche Hygienemängel in Clubs: Betreiber wehrt sich

Frankfurt - Nach dem das Ordnungsamt fünf Betriebe in Frankfurt geschlossen hat, wehrt sich nun eine betroffene Diskothek. Die Verantwortlichen vom „Dora Brilliant“ sprechen von einem „unverhältnismäßigen“ Vorgehen. 

Ein Beweisfoto des Ordnungsamt von einem verdreckten Kochbereich in einer Gaststätte.

Fünf Betriebsschließungen, die Festnahme dreier Personen und massenhaft Hygienemängel: So sieht das Ergebnis einer groß angelegten Kontrollaktion am vergangenen Wochenende des Ordnungsamtes und der Stadtpolizei in Frankfurt aus. Neben Gaststätten und einer Shisha-Bar waren von den Kontrollen auch mehrere Diskotheken betroffen - dies sorgte bei einem betroffenen Clubbetreiber für gehörigen Unmut.

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Wie die Stadt gestern berichtet, wurden in den einzelnen Clubs Hygienemängel festgestellt. Die Stadt schrieb in einer Pressemitteilung von einer „verschimmelten Eiswürfelmaschine“, dem klassischen Verstoß in Diskotheken, sowie „unsachgemäßem Umgang mit Lebensmitteln“. Zudem stellten die Einsatzkräfte in einer Diskothek im Ostend illegale Waffen sicher. In einer Disko in der Innenstadt trafen die Stadtpolizisten zwei sich illegal im aufhaltende Putzkräfte an und nahmen sie fest. Der Betrieb wurde sofort geschlossen. Diee Kontrolle eines Clubs im Gutleutviertel brachte neben Hygienemängeln auch die Festnahme einer Person wegen Amphetaminbesitzes mit sich.

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Bei gefühlt 40 Grad taute Fleisch in einer Wanne auf.

Bei den zwei geschlossenen Diskotheken soll es sich laut Informationen der „Frankfurter Neuen Presse“ um den „Club Travolta“ und das „Dora Brilliant“ gehandelt haben. Während das „Travolta“ auf seiner Facebook-Seite dem widersprach, äußerten sich die Verantwortlichen vom „Dora Brilliant“ auf ihrer Facebook-Seite. Das Vorgehen des Ordnungsamtes sei „unverhältnismäßig“ und schädige die Frankfurter Clublandschaft nachhaltig. Zu dem Vorwürfen, dass es grobe Hygienemängel gebe, schrieben die Verantwortlichen: „Der Boden hinter der Theke sei zu verschmutzt, die Schneidbretter für das Obst beschädigt, die Farbe unserer alten Räumlichkeiten bröselten zu viel und unsere wöchentlich gewarteten Eismaschinen seien ebenfalls nicht ganz in Ordnung. Auch müssten wir unsere wunderschönen Eiswürfel in lebensmittelechten Tüten einsperren. Wer was finden will, der findet.“ Der Club habe die Mängel sofort beseitigt und mittlerweile wieder geöffnet.

dani

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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