Drei Überfälle an nur einem Tag

Nach Raub: Opfer mit Stichwunden am Bein

Frankfurt - An nur einem Tag kam es in Frankfurt gleich zu drei Raubüberfällen. Der spektakulärste Fall: Mehrere Unbekannte fügen einem 26-Jährigen mit einem Messer Stichwunden zu.

Ein 26 Jahre alter Mann ist gestern Morgen gegen 5.25 Uhr das Opfer eines Überfalles in Frankfurt geworden. Laut Angaben der Polizei wurde der Mann zunächst von zwei Unbekannten von hinten gestoßen, bevor ein weiterer Täter dazukam und die drei Männer ihr Opfer gemeinsam umringten. Der Geschädigte wehrte sich im Gerangel zwar, konnte aber nicht verhindern, dass ihm seine Geldbörse entwendet wurde. Anschließend flohen die Täter. Das Opfer verfolgte die drei Täter zunächst, sah sich aber kurze Zeit später einer Gruppe von insgesamt zehn Personen ausgesetzt, zu der sich die drei Täter gesellt hatten. Es kam erneut zu einer kurzen Rangelei zwischen dem 26-Jährigen und einzelnen Personen aus der Gruppe bis alle Kontrahenten flohen. Der 26-Jährige wurde kurz darauf durch Passanten auf seine blutverschmierte Hose angesprochen. Erst jetzt bemerkte er, dass er neben einer blutenden Schramme im Gesicht verschiedene Verletzungen an seinem linken Bein davongetragen hatte. Er hatte zwei Stichwunden im linken Oberschenkel erlitten.

Auch in der sogenannten „Nizza-Anlage“ am Mainufer in Frankfurt kam es zu einem versuchten Raub. Ein 32 Jahre alter Frankfurter traf am frühen Sonntagmorgen dort zwischen 5.30 Uhr und 6.30 Uhr auf zwei Männer. Einer der beiden  Täter schlug dem 32-Jährigen sofort ins Gesicht. Anschließend hielten ihn die beiden Männer gemeinsam fest, bis sie seinen Geldbeutel mit persönlichen Papieren und 100 Euro sowie sein Handy an sich genommen hatten. Anschließend schubsten die beiden Täter ihr Opfer zu Boden und flohen.

Zu einem weiteren versuchten Raub kam es am Sonntagmittag in der Elbestraße in Frankfurt: Gegen 12.45 Uhr hatte ein Unbekannter den 20-Jährigen angesprochen und die Herausgabe seines Geldes gefordert. Als er sich weigerte, schubste ihn der Täter gegen eine Hauswand und versuchte seinen Rucksack zu entreißen. Weil das Opfer nicht losließ, sprühte der Täter ihm Pfefferspray ins Gesicht. Auch danach verteidigte der 20-Jährige seinen Rucksack, sodass der Räuber von ihm abließ und flüchtete.

dani

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion