Entwarnung: „Krokodil“ hat Frankfurt noch nicht erreicht

Frankfurt - In der Mainmetropole ist die Todesdroge „Krokodil" noch nicht angekommen. „Wir hatten bislang keinen einzigen Fall“, sagte Polizeisprecherin Isabell Neumann. Die lebensgefährliche Heroin-Ersatzdroge war im Ruhrgebiet aufgetaucht.

Dennoch warnt die Polizei vor der lebensgefährlichen Heroin-Ersatzdroge - „damit sie sofort erkannt wird, sobald sie auftaucht“, so die Polizeisprecherin.

Auch die Stadt gibt Entwarnung: Die seit langem bekannte Droge spiele in Frankfurt überhaupt keine Rolle, meint die Leiterin des Frankfurter Drogenreferats, Regina Ernst. „Es gibt ein unglaublich gutes Frühwarnsystem in der Szene - wenn es da etwas Neues gibt, bekommen wir es sofort mit“, sagte sie.

Im Ruhrgebiet sorgt die Droge momentan für Aufsehen, denn in Bochum haben mindestens vier Abhängige die typischen Symptome gezeigt: Dabei stirbt den Süchtigen rund um die Einstichstelle das Gewebe ab, so dass Arme und Beine oftmals amputiert werden müssen. „Krokodil“ (Desomorphin) wird illegal aus dem in Russland frei erhältlichen Codein und weiteren Stoffen aufgekocht. Da die dabei entstehenden Nebenprodukte oftmals nicht entfernt werden, kommt es schon nach wenigen Injektionen zu schweren Schäden.

dpa/lhe

Quelle: op-online.de

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