Bis zu neuneinhalb Jahre Haft

50 Kilogramm Kokain verschoben

Frankfurt - Mit mehrjährigen Haftstrafen ist in Frankfurt der Prozess um ein Geschäft mit knapp 50 Kilogramm Kokain in einem Marktwert von rund zehn Millionen Euro zu Ende gegangen.

Das Landgericht verhängte am Montag nach zehn Monaten Verhandlungsdauer eine Freiheitsstrafe von neuneinhalb Jahren gegen einen 41-Jährigen. Dessen Sohn (20) wurde zu vier Jahren Jugendstrafe verurteilt. Die beiden weiteren Angeklagten im Alter von 40 und 39 Jahren erhielten sechs und drei Jahre Haft.

Zu den vier Angeklagten zählte ursprünglich noch ein weiterer Mann; der 76-Jährige war allerdings im Laufe des Prozesses einem Krebsleiden erlegen. Die fünf Männer hatten Anfang 2012 zu einem als Kontaktperson der Polizei fungierenden Mann Kontakt aufgenommen. Mit dessen Hilfe wurden schließlich die knapp 50 Kilogramm Kokain aus Südamerika nach Hamburg gebracht. Im Hamburger Hafen konnte das für die Niederlande und die Schweiz bestimmte Rauschgift beschlagnahmt werden. Die Männer wurden später in Frankfurt festgenommen. "Eine derartige Menge Kokain von solch guter Qualität ist in den vergangenen Jahren in Hessen einzigartig", hieß es in der Urteilsbegründung.

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dpa

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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