Drogenlabor von Chemiestudenten hochgenommen

„Breaking Bad“ in Wetzlar

+

Wetzlar - Der Fall erinnert ein wenig an die amerikanische TV-Serie „Breaking Bad“: In einer ehemaligen Brauerei in Wetzlar haben Fahnder ein Drogenlabor entdeckt. Der mutmaßliche „Chefkoch“ soll ein Chemiestudent sein.

Lesen Sie hierzu auch:

„Breaking Bad“ ist die beste Dramaserie

In einer früheren Brauerei in Wetzlar haben Fahnder ein Drogenlabor entdeckt. Vier Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft, wie das hessische Landeskriminalamt und das Frankfurter Zollfahndungsamt heute mitteilten. Der mutmaßliche Haupttäter ist demnach ein Chemiestudent. Die Beamten hatten in der Nacht zum Donnerstag unter anderem mindestens vier Kilo Amphetamine, etwa 50 Kilo Streckmittel und Laborgeräte sichergestellt. Weil auch eine große Menge teils giftiger Chemikalien im Spiel war, rückten zudem Spezialisten und die Feuerwehr an. In einem Haus in Braunfels fanden die Ermittler auch geringe Mengen von Sprengstoff.

Die Rauschgiftfahnder waren den Verdächtigen im Alter zwischen 30 und 35 Jahren aus Wetzlar, Buseck und Frankfurt seit fast einem Jahr auf der Spur. Während einer Observation am Mittwoch sei dann die Entscheidung zum Zugriff gefallen. Zudem wurden weitere Gebäude in Wetzlar, Frankfurt, Braunfels und Buseck durchsucht. Die Beweismittel, Drogen und Chemikalien wurden gestern abtransportiert. Die Substanzen sollen nun analysiert werden.

Drogenfund in öffentlichem Schließfach

Einen weiteren Fund gab es in Fulda: Drogen im Straßenverkaufswert von 40.000 Euro hat die Polizei in einem öffentlichen Schließfach entdeckt. Die Beamten fanden dort nach umfangreichen Ermittlungen 1,5 Kilogramm Amphetamin, mehr als 2500 Ecstasy-Pillen, 350 Gramm Haschisch und weitere Substanzen, wie die Polizei heute mitteilte.

Vor dem Fund im Schließfach hatten die Beamten am Donnerstag zwei Wohnungen durchsucht und zwei mutmaßliche Drogendealer festgenommen. In beiden Objekten fanden sie zwar nur geringe Mengen, aber der Schlüssel zum Rauschgiftversteck fiel ihnen in die Hände. Einer der beiden Dealer kam in Untersuchungshaft, der andere wurde wieder frei gelassen.

Kiffen, Koksen und Saufen bei den Stars

Kiffen, Koksen und Saufen bei den Stars

dpa

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion