DSL: Was Sie über das schnelle Internet wissen müssen

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Mit dem richtigen Wissen sind DSL und Konsorten kein Problem mehr.

Sie wollen flott im Internet surfen aber DSL, Mbit/s, Router und WLAN sind für Sie böhmische Dörfer? Kein Problem – wir erklären Ihnen die wichtigsten Fakten und Begriffe in der Welt zwischen Server und Heimnetzwerk. Lesen Sie mehr.

Modernes Internet braucht schnelle Leitungen

Um heute einigermaßen fix im Internet unterwegs zu sein, ist eine schnelle Datenleitung unerlässlich. Früher wählten sich die meisten User über die normale Telefonleitung und ein V.90-Modem ins Netz ein. Das höchste der Gefühle waren 30 bis 40 Kbit/s. Diese Abkürzung steht für Kilobit pro Sekunde und bezeichnet die sogenannte Datenübertragungsrate – also wie schnell Computer und Internet Informationen austauschen. Später kamen ISDN-Anschlüsse (Integrated Services Digital Network – dienstintegrierendes digitales Netz), die es immerhin schon auf rund 64 Kbit/s brachten. Nur zum Vergleich: Eine durchschnittliche moderne DSL-Verbindung mit 16.000 Kbit/s ist rund 250 Mal schneller als ISDN.

Diese Geschwindigkeiten sind auch notwendig, denn immer komplexere Anwendungen wie Videotelefonie (Skype) oder TV-Übertragungen (Livestream) im Internet führen zu einem immensen Datenvolumen. Je schneller das Internet und Ihr Computer diese Daten austauchen, umso schneller bauen sich Internetseiten auf. Dementsprechend flotter laden Sie Bilder und Filme herunter oder übertragen Ihre Videokonferenz fließender.

Wählen zwischen schnell und rasend

Telekommunikationsunternehmen wie die Telekom, 1&1 oder Vodafone bieten heute erschwingliche DSL-Pakete für jedermann an. Dabei haben Sie die Wahl, wie schnell Ihr Anschluss sein soll. Von moderaten 1.000 Kbit/s bis zu rasenden 50.000 Kbit/s ist alles möglich. Je nach Geldbeutel und Bedarf natürlich. In den meisten Fällen buchen Sie bei Vertragsabschluss eine Internet- und Telefonflatrate. Das bedeutet, dass Sie für einen festen Betrag pro Monat unbegrenzt surfen und telefonieren – zumindest ins deutsche Festnetz. Sonderrufnummern wie Auskunft oder 0900-Dienste kosten extra.

Die versprochenen Übertragungsgeschwindigkeiten sind allerdings Maximalwerte. In der Praxis werden sie nur selten erreicht. Sie haben die Möglichkeit, im Internet zu testen, wie schnell Ihr Anschluss wirklich ist.

DSL-Anschluss braucht spezielle Geräte

Um Ihren DSL-Anschluss zu nutzen, brauchen Sie einen Router. Dieses Gerät ist die Schnittstelle zwischen dem weltweiten Netz und Ihrem Computer. Es wird Ihnen in der Regel von Ihrem Provider, also dem Anbieter Ihres Anschlusses, zur Verfügung gestellt. Moderne Router haben ein DSL-Modem integriert, so dass Sie nur noch ein Gerät zwischen Rechner und Telefonbuchse brauchen. In der Regel sind diese Apparate so ausgerüstet, dass Sie damit auch kabellos ins Internet kommen. Das nennt man WLAN: Wireless Local Area Network, also kabelloses lokales Netzwerk.

Im Gegensatz zum LAN brauchen Sie dafür kein Anschlusskabel zwischen Computer und Router, sondern die Geräte kommunizieren per Funk. Über Ihr WLAN stellen auch Ihr Smartphone, also Ihr iPhone oder ein ähnliches Gerät, und Ihr Tablet-Computer die Verbindung zum Internet her. Achten Sie aber darauf, dass diese Zugänge immer mit einem Passwort gesichert sind.

Ebenfalls wichtig ist, dass Sie die Kommunikation zwischen Gerät und Router verschlüsseln. Die meisten aktuellen Geräte machen das automatisch mit dem sogenannten WPA2-Standard für Funknetzwerke (Wi-Fi Protected Access 2). Diese Verschlüsselung in Verbindung mit dem Passwort machen es Cyber-Kriminellen fast unmöglich, sich in Ihr System zu schleichen.

Quelle: op-online.de

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