eBook-Reader oder Tablet: so liest es sich leichter

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Die Frage, ob man lieber ebook-Reader oder Tablet zum Lesen benutzen möchte, ist bei sonnigen Lichtverhältnissen schnell geklärt. Flache PCs ziehen aufgrund ihres reflektierenden Displays den Kürzeren.

Immer mehr Leseratten steigen auf die elektronische Buchvariante um. Bei der Anschaffung eines entsprechenden Lesegeräts fragen sich jedoch viele, was sich besser eignet: eBook-Reader oder Tablet? Wir stellen die Vor- und Nachteile beider Geräte gegenüber.

Die Zeiten, in denen man schwere Romanschinken mit sich herumtragen musste, sind vorbei. Stattdessen erfreut sich das eBook immer größerer Beliebtheit. Seiten werden dabei nur noch virtuell umgeblättert – entweder auf dem eBook-Reader oder dem Tablet. Beide Geräte sind schlank und gut zu transportieren. Dennoch bringen sie verschiedene Stärken und Schwächen mit sich:

eBook-Reader: der Lese-Spezialist

  • Funktionen: Der eBook-Reader wurde in erster Linie zum Lesen von elektronischen Büchern entwickelt. Diese Funktion steht daher bei den Geräten im Vordergrund.
  • Internet: Oft ist ein Internetbrowser vorhanden. Doch der Aufbau von Webseiten ist häufig zu langsam, um Spaß am Surfen zu haben.
  • Bildschirm: E-Ink-Displays oder so genanntes „elektronisches Papier“ machen sich die Vorteile von gewöhnlichem Papier zunutze. Der Bildschirm reflektiert das Licht so, wie es bei einem Buch aus Papier der Fall wäre. Das heißt, er ist matt, kontrastreich und spiegelt nicht. Dadurch lässt sich ein eBook-Reader auch besonders gut im Freien nutzen. Geräte, die über eine Hintergrundbeleuchtung verfügen, sind im Dunklen besonders augenfreundlich.
  • Energieverbrauch: Der größte Vorteil dieses Geräts ist sein geringer Energieverbrauch. Der Bildschirm benötigt nämlich nur dann Strom, wenn umgeblättert wird.
  • Gewicht: Durch die kompakteren Akkus sind eBook-Reader mit rund 200 Gramm leichter als Tablet-PCs und damit noch handlicher und bequemer beim Transport. Lesen Sie dazu zum Beispiel aktuelle Pressestimmen.

Tablet: der praktische Allrounder

  • Funktionen: Ein Tablet ist im Gegensatz zum eBook-Reader ein flacher Computer. Er besitzt deutlich stärkere Prozessoren und damit genügend Power, um zum Beispiel im Internet zu surfen, Filme und Games abzuspielen oder einfach nur um zu kommunizieren.
  • eBook-App: Mit einer kostenlosen App lassen sich auch eBooks auf dem Tablet darstellen und lesen.
  • Bildschirm: Tablets sind durchweg mit hochauflösenden Farbdisplays ausgestattet. Wenn man ständig in eine Lichtquelle schauen muss, macht dies das Lesen jedoch anstrengender. Zudem erschweren die Spiegelungen bei Sonnenlicht den Lesefluss. Die ohnehin vorhandene Hintergrundbeleuchtung, die dunkle Lichtverhältnisse ausgleicht, war bisher die große Vorteil des PCs. eBook-Reader haben in dieser Hinsicht jedoch nachgezogen.
  • Energieverbrauch: Die größere Leistung des Tablets hat natürlich seinen Preis. Es verbraucht im Vergleich zum eBook-Reader wesentlich mehr Strom, was zur Folge hat, dass die Akkus häufiger aufgeladen werden müssen.
  • Gewicht: Die leistungsstärkeren Prozessoren und größeren Energiespeicher wirken sich negativ auf das Gewicht aus. Ein Tablet ist zwar eine extrem leichte Alternative zu einem Netbook, jedoch nicht zu einem eBook-Reader. Die kleinsten Tablets wiegen nicht selten 100 Gramm mehr als der kleine Bruder.

eBook-Reader oder Tablet – Der Handlichere macht das Rennen

Ob Sie sich für einen eBook-Reader oder ein Tablet entscheiden, sollte von Ihrem Nutzungsverhalten abhängen. Wenn es Ihnen in erster Linie darum geht, auf bequeme, handliche Weise Bücher zu lesen, sind die darauf spezialisierten eBook-Reader die richtige Wahl. Das bestätigt auch eine aktuelle Studie der Stiftung Warentest. Ein Tablet lässt sich hingegen vielseitiger nutzen, eignet sich aber aufgrund seines Displays und Gewichts weniger gut als „Buch-Ersatz“.

Quelle: op-online.de

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