Ehestreit mit Bratpfanne ausgetragen

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Prozessbeginn für eine Frau die ihren Mann mit einer Bratpfanne schwer verletzte.

Frankfurt - Weil sie mit einer gusseisernen Bratpfanne ihren Mann lebensgefährlich verletzt haben soll, steht eine 51-Jährige seit heute vor dem Landgericht in Frankfurt.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihr versuchten Totschlag vor. Laut Anklage schlug sie im Juli 2009 ihrem Mann mit der Pfanne mehrmals auf den Kopf und soll ihn auch gewürgt haben.

Zu Beginn des Prozesses räumte die Frau die Attacke ein, betonte aber, sie haben ihren Partner nicht töten wollen. Kurz nach ihrer Festnahme hatte die stark alkoholisierte Frau noch einem Polizeibeamten gesagt, sie habe ihren Mann nach 30 Jahren Ehe töten wollen.

Streit vor dem Fernseher läuft aus dem Ruder

Das Paar hatte sich angeblich öfter aus nichtigem Anlass vor dem Fernseher gestritten. Alkoholbedingt sei die Auseinandersetzung am Tatabend aus dem Ruder gelaufen, sagte der 58-jährige Ehemann der als Zeuge aussagte.

Mittlerweile habe man sich aber wieder versöhnt. Der Prozess wird fortgesetzt.

dpa

Quelle: op-online.de

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