48-Jähriger leistet heftige Gegenwehr

Mann geht bei Kontrolle mit Messer auf Beamte los

Eichenzell - Bei einer Personenkontrolle im osthessischen Eichenzell nahe Fulda sind gestern Abend zwei Polizisten verletzt worden. Ein 48-jähriger Mann rastete bei dem Vorfall aus und attackierte die Streifenwagenbesatzung, sein Motiv ist bislang unklar.

Als die Polizei den Mann kontrollieren wollte, rastete der 48-Jährige unvermittelt aus und drohte mit einem Taschenmesser, die Beamten "kalt zu machen".  Im Gerangel versuchte er sogar, an eine Dienstpistole zu kommen, zuvor hatte er bereits um sich geschlagen und getreten. Eine Beamtin habe er mit einem gezielten Tritt am Knie verletzt, ihren Kollegen in den "Schwitzkasten" genommen. Trotz der heftigen Gegenwehr gelang es den Beamten, den tobenden Mann zu überwältigen. Der Täter erlitt dabei eine leichten Kopfverletzung und musste ebenso wie die Polizisten im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Der Schläger wurde in Gewahrsam genommen. Ob der Mann betunken war oder unter Drogen stand, ist unklar - ebenso das Motiv für den Ausraster.

Zudem kam es gestern in Hofheim zu einem Angriff auf Polizisten: Ein 35 Jahre alter Mann verletzte einen Beamten leicht. Bei seiner Festnahme erlitt auch der Angreifer selbst leichte Blessuren, er wurde im Anschluss in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Gegen 12.40 Uhr riefen Mitarbeiter einer Tagesstätte für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen die Polizei um Hilfe, da sich der 35-Jährige aggressiv verhalte. Eine Streife rückte an, der 35-Jähriger weigerte sich jedoch den Ort zu verlassen. Plötzlich schlug er auf den Polizeibeamten ein und traf ihn mehrfach am Kopf. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstocks konnte der über 1,90 Meter große Mann gebändigt werden.

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dpa/dani

Quelle: op-online.de

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