Eigene Website erstellen – ein Baukasten hilft dabei

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Mit einem Baukasten-System ist es möglich, vom Sofa aus eine eigene Website zu erstellen.

Hatten Sie als Kind einen Baukasten? Dann wissen Sie, wie einfach es war, damit etwas zu basteln. Heute ist es möglich, in ähnlicher Weise einen Internetauftritt zu erstellen. Mit speziellen Programmen ist es leicht, eine eigene Website zu bauen. Wir erklären, wie das funktioniert.

Kaufen, herunterladen oder online nutzen

Mit einem sogenannten Baukastensystem gestalten Sie Ihre eigene Website selbst. Dazu müssen Sie weder eine Programmiersprache beherrschen, noch Mediendesign studiert haben. Eine spezielle Software nimmt Ihnen das ab. Viele dieser Programme gibt es zu kaufen, andere Anbieter stellen Ihre Baukästen frei zum Download zur Verfügung. Dann liegt es aber an Ihnen, den Speicherplatz im Netz zu reservieren. Außerdem muss die Website bei der DENIC, dem Register für deutsche Internetseiten, angemeldet werden.

Sind Sie nicht sicher, ob Sie damit zurechtkommen, haben Sie die Möglichkeit, die Baukastensysteme großer Internetunternehmen wie 1&1 oder Strato zu nutzen. Bei diesen Angeboten ist weder ein Download der Software noch eine Domainrecherche nötig. Die Unternehmen bieten Komplettlösungen mit Designvorlagen, Registrierung und Serverplatz an. Das kostet zwar eine monatliche Gebühr, ist aber für Laien im Internet eine angenehme Lösung. Wie hoch die Gebühr ist, kommt auf den Umfang Ihrer Seite an. Üblich sind Kosten zwischen fünf und 20 Euro im Monat.

Baukästen bieten begrenzte Gestaltungsmöglichkeiten

Baukasten-Programme für die Website Marke Eigenbau sind besonders für kleinere Firmen oder Privatleute geeignet. Sie haben meist eine umfangreiche Auswahl an Designs und Gestaltungsmöglichkeiten. Enthalten sind in der Regel verschiedene Schriftarten, Hintergründe, Rahmen oder Farben. Dazu kommen vorgefertigte Seitenelemente wie Kästen, Navigation, Bildergalerien oder Videoplayer. Diese schieben Sie dann einfach per Maus auf dem Bildschirm dorthin, wo Sie wollen. Weil die Elemente aber für alle Nutzer gleich sind, ähneln sich die Seiten, die mit derselben Software erstellt wurden.

Für große Unternehmen oder sehr aufwendig gestaltete Seiten sind Baukastensysteme weniger geeignet. Hier wird meist viel Wert auf Design und Individualität gelegt. Außerdem wird auf Internetseiten von Großunternehmen oder Konzernen meistens sehr viel geändert, ergänzt oder bearbeitet. Dabei stoßen die vorgefertigten Seiten schnell an ihre Grenzen.

Tipps für die eigene Website

Wenn Sie Ihre eigene Website selbst in Angriff nehmen wollen, gibt es einige Dinge auf die Sie achten sollten:

  • Buchen Sie beim Provider ausreichend Speicherplatz, falls Sie Ihre Seite später erweitern möchten.
  • Fügen Sie ein Impressum hinzu. Das ist gesetzlich vorgeschrieben.
  • Nutzen Sie die Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung, die Ihnen das Programm bietet.
  • Verwenden Sie keine Bilder, für die Sie keine Rechte haben. Sonst machen sie sich strafbar.
  • Testen Sie die Seite in den gängigen Browsern (Internet Explorer, Firefox, Chrome, Safari). Nur so gehen Sie sicher, dass sie überall gut aussieht und einwandfrei funktioniert.

Quelle: op-online.de

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