Einbrecher halten die Polizei auf Trab

Offenbach ‐ In 14 Fällen drangen Einbrecher am vergangenen Wochenende erfolgreich in Wohnungen und Geschäftsräume in der Region ein, in sechs Fällen scheiterten die Langfinger, wie das Polizeipräsidium Südosthessen gestern mitteilte. Von Siegfried Josef Michel

Allein in Offenbach wurden vier gelungene und zwei gescheiterte Einbrüche registriert. Polizei-Pressesprecher Henry Faltin sagte auf Anfrage unserer Zeitung, insgesamt könnten die Einbruchszahlen in diesem Jahr im Vergleich zu 2009 höher liegen. Allgemein aber gilt: Für die Ermittler ist die deutliche Zunahme der Deliktzahlen in der dunklen Jahreszeit absolut kein Novum: Es zeige sich immer wieder, dass die Täter den Schutz der Dunkelheit für ihr kriminelles Tun nutzen.

Meist sind Mieter bei Einbruch noch bei der Arbeit

Oft genug seien die Eigentümer oder Mieter einer Wohnung bei einbrechender Dunkelheit noch nicht zu Hause, weil sie noch an ihrem Arbeitsplatz sind, hieß es. Die Gefahr, erwischt oder erkannt zu werden, sinkt für die Täter in den Herbst- und Wintermonaten.

In zahlreichen Fällen machen es die Bürger den Verbrechern auch noch zusätzlich leicht. Immer wieder müsse die Polizei feststellen, dass Terrassentüren und Fenster nicht ausreichend gegen einen Aufbruch gesichert sind, berichtet Faltin.

In kürzester Zeit könnten sich die Einbrecher so mit einfachem Werkzeug Zugang verschaffen. Gleichwohl scheinen die Dauermahnungen und -warnungen der Polizei, die Sicherheit an Fenster und Türen zu verbessern, aber doch langsam Früchte zu tragen. Denn die Ermittler haben auch festgestellt, dass die Anzahl der vollendeten Einbrüche abgenommen hat und die der Versuche im Gegenzug gestiegen ist.

Quelle: op-online.de

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