Einbruch in Juweliergeschäft

Gullydeckel als Waffe

Wiesbaden - Mit einem Gullydeckel als Tatwerkzeug sind Räuber am Montagmorgen in ein Wiesbadener Juweliergeschäft eingedrungen, um Beute in unbekannter Höhe zu machen.

Zeugen sprachen nach Polizeiangaben von mindestens drei Tätern. Sie seien in einem gestohlenen Auto geflüchtet. Bei dem Einbruch rissen die Männer zunächst brachial das Eisengitter an der Eingangstür das Juweliergeschäfts ab. Dann warfen sie den schweren Gullideckel durch die Glastür und räumten in dem Geschäft mehrere Vitrinen leer.

Den Deckel hatten die Täter ersten Ermittlungen zufolge in einer Wiesbadener Parkanlage geklaut. Das Fluchtauto, ein dunkler Opel Vectra, war in der Nacht in Altenburg im Wetteraukreis gestohlen worden. Der Wagen wurde leer an einer Bundesstraße von Wiesbaden über den Taunus gefunden. Es war der dritte spektakuläre Einbruch in Juweliergeschäfte der Stadt in wenigen Monaten. Zweimal hatten die Täter mit Autos die Schaufenster durchbrochen.

Top 10: die Hauptstädte der Langfinger

Top 10 - Die Hauptstädte der Langfinger

dpa

Quelle: op-online.de

Kommentare