Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt sich aus

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Eine ausführliche Beratung zeigt Ihnen die Vorteile einer Berufsunfähigkeitsversicherung auf. Mit geringen Beiträgen schaffen Sie sich ein großes Stück Lebensqualität.

Bandscheibenvorfälle, Burnout, Krebs – Unfälle und Krankheiten kommen unerwartet und führen oft dazu, dass Sie Ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können. Verlassen Sie sich nicht auf die Hilfe vom Staat. Erfahren Sie, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung vor dem finanziellen Ruin schützt.

Wer gesund ist und mitten im Berufsleben steht, macht sich meist keine Gedanken darüber, dass sich das schlagartig ändern kann. Burnout, Bandscheibenvorfälle oder Betriebsunfälle sind nur einige Gründe dafür, den Beruf vorzeitig nicht mehr ausüben zu können. Studien belegen, dass jeder vierte Arbeitnehmer vor dem Eintritt in den Ruhestand davon betroffen ist. Damit Sie finanziell abgesichert sind, empfiehlt es sich, eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Vor dem Abschluss sollten Sie sich eingehend mit dem Thema befassen und mit den unterschiedlichen Fragestellungen auseinandersetzen.

Vorsorgen durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung

Als berufsunfähig gelten Personen, die aufgrund einer Krankheit oder einer Behinderung ihrer bisherigen Arbeit zu mindestens 50 Prozent nicht mehr nachkommen können. Das heißt, dass Sie zum Beispiel bei einem Acht-Stunden-Tag höchstens vier Stunden arbeiten können. Wer vorsorgt und frühzeitig eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, erhält zusätzlich zur staatlichen Sozialrente die monatlichen Bezüge der Versicherung. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihren gewohnten Lebensstandard zu halten.

Können Sie Ihre bisherige Arbeit nicht mehr ausüben, sind Sie bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung nicht verpflichtet, einem anderen Beruf nachzugehen – erst recht nicht unter Ihrer Qualifikation. Entscheidend dafür ist der Vermerk „Verzicht auf abstrakte Verweisung“ in Ihrem Vertrag. Die Höhe der Beiträge ist individuell zu berechnen, da sie sich nach Ihrer gewünschten Versicherungsrente richtet. Liegt diese zum Beispiel bei 1.000 Euro, haben Sie lediglich einen monatlichen Beitrag von etwa 20 Euro einzuzahlen. Vereinbaren Sie am besten einen Beratungstermin bei Ihrer Versicherung und lassen Sie sich ausführlich beraten.

Gesetzlich versichert: kein Geld im Schadensfall

Im Jahr 2000 gab es eine Reform bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Bis dahin umfasste diese auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Alle Versicherten waren leistungsberechtigt. Mit der Gesetzesänderung wurde ein Stichtag festgesetzt: Wer vor dem 2. Januar 1961 geboren ist und vor der Änderung des Gesetzes berufsunfähig war, erhält weiterhin seine Leistungen. Personen, die nach diesem Datum geboren sind, haben keinen Anspruch mehr. Die Berufsunfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung wurde bei der Reform durch die Erwerbsunfähigkeit abgelöst. Berufsunfähige Menschen erhalten nun allenfalls eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Der durchschnittliche Höchstbetrag dieser Rente liegt bei gerade mal bei 750 Euro. Berufsanfängern steht in den ersten fünf Arbeitsjahren keine Unterstützung zu. Selbstständige und Freiberufler erhalten im Falle einer Berufsunfähigkeit generell keine finanzielle Hilfe vom Staat.

Die Einstufung der Erwerbsunfähigkeit geschieht bei der gesetzlichen Rentenversicherung nach folgenden Regeln:

  • Können Sie bis zu sechs Stunden täglich arbeiten, liegt eine teilweise Erwerbsminderung vor.
  • Schaffen Sie nicht mehr als drei Stunden zu arbeiten, handelt es sich um eine volle Erwerbsminderung.

Im Gegensatz zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung spielt die berufliche Qualifikation bei der Einteilung keine Rolle. Ein Malermeister, der teilweise erwerbsunfähig ist, kann zum Beispiel sechs Stunden oder mehr als Kassenkraft arbeiten. Er erhält daher keine Leistungen vom Staat, da er weiterhin als Arbeitnehmer gilt.

Quelle: op-online.de

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