Frankfurter Schaufensterbummel

Luxuriöses für Haut und Handgelenke

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Frankfurt Der Schriftsteller Oscar Wilde irrte, als er sagte: „Man versehe mich mit Luxus, auf alles Notwendige kann ich verzichten“. Denn auch Luxusartikel können durchaus sinnvoll sein, wenngleich es meist auch eine günstigere Variante gibt. Von Aline Jorde

Luxus, das sind etwa die edlen und derzeit wieder stark in Mode gekommenen Flechttaschen der italienischen Marke Bottega Veneta. „Venezianisches Atelier“ heißt der Name des Labels übersetzt und ein ebensolches hat im Juli am Goetheplatz 5 eröffnet und somit die Lücke im One Goethe Plaza gefüllt. Das 1966 gegründete Unternehmen, das einst zu Gucci und jetzt zur Kering-Gruppe gehört, bietet auf 235 Quadratmetern die ganze luxuriöse Warenwelt an. Natürlich dürfen da die Kulttaschen nicht fehlen, wie etwa die große „Veneta“, eine aus Nappaleder geflochtene Tasche im Hobo-Stil, für 2500 Euro und die geflochtene rechteckige Abendtasche „Knot“ mit dem typischen Knotenverschluss, die je nach Ausführung zwischen 1300 und 3200 Euro kostet. Ja, günstig ist etwas anders. Dennoch sind viele modeaffine Damen der Marke verfallen, die neben den Lederwaren, für die sie berühmt wurde, auch Prêt-à-porter für Damen und Herren, Reisegepäck, Schuhe, Parfüm, Schmuck und Seiden-Accessoires anbietet.

Traditionell gehören auch Uhren zum Luxussegment. Die Zeitmesser der japanischen Marke Seiko kosten zwischen 200 und 300 000 Euro, finden also bei Menschen mit ganz unterschiedlichen Budgets Anklang. Das kostspieligste Modell ist die Credor Spring Drive in Roségold, die ab sofort auf der Großen Bockenheimer Straße 19, also auf der Fressgass’, in Deutschlands erstem Seiko-Store erhältlich ist, der gleichzeitig größte Dependance der im Jahr 1881 gegründeten Marke in Europa ist. Die mit schwarzem Granitboden versehene Verkaufsfläche ist 90 Quadratmeter groß. In den Vitrinen sind Uhren mit den unterschiedlichsten Antrieben ausgestellt: solar, mechanisch oder kinetisch. Allen Uhren gemein ist, dass sie über ein zeitloses Design verfügen und zu einhundert Prozent, wie auch die dazu benötigten Maschinen, von Seiko in Präzisionsarbeit produziert wurden.

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Ein luxuriöses Verwöhnprogramm für Haut und Haar können sich ab sofort alle Fans der 1987 in Melbourne gegründeten Kosmetikmarke Aesop gönnen. Bisher gab es eine Auswahl der in Australien gefertigten Produkte nur bei The Listener im MA* in der Stephanstraße zu kaufen, jetzt ist das ganze Sortiment im vom Frankfurter Designbüro e15 gestalteten Signature Store am Kaiserplatz, in der Kaiserstraße 20, erhältlich. Bernsteinfarbene Tiegel und Flaschen ohne Umverpackung reihen sich aneinander. Die Kosmetikprodukte in Apothekenoptik enthalten ätherische Öle und pflanzliche Stoffe, aber auch Zutaten aus Forschungslabors. Die veganen Cremes, Seifen und Lotionen sind somit keine reine Naturkosmetik, kommen aber ohne Parabene oder Mineralöle aus.

Das „Calming Shampoo“ gibt es in der 500-Mililiterflasche, es kostet 39 Euro. Ein Bestseller soll die Parsleyseed-Feuchtigkeitscreme mit Petersiliensamen (49 Euro) sein. Und ein Luxushighlight sind die „A.P.C- Post-Poo Drops“ für 25 Euro. Ein paar Tropfen des Duftöls aus der Pipette sollen unangenehme WC-Gerüche schnell verfliegen lassen. Diesen Luxus kann man sich ja wirklich mal gönnen.

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Quelle: op-online.de

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