Nächster Eklat in der Kreisliga

Spielabbruch und Flucht ins Vereinsheim

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Wiesbaden - Gewalt gehört nicht auf den Fußballplatz: Trotzdem ist es in der Fußball-Kreisliga Wiesbaden gestern Abend zu einem folgenschweren Spielabbruch gekommen.

Die Ereignisse rund um die Partie TB Rambach gegen SC Gräselberg schaukelten sich derart hoch, dass die Polizei gerufen werden musste und der Schiedsrichter sich aus Angst vor weiteren Auseinandersetzungen im Vereinsheim einschloss.

Auslöser war nach Angaben der Polizei eine strittige Entscheidung des Unparteiischen, der nach den folgenden hitzigen Diskussionen einen Spieler des SC Gräselberg vom Platz stellte. Beim Verlassen des Spielfeldes geriet jener Fußballer mit einem Zuschauer aneinander. Bei der folgenden Prügelei, in die sich auch andere Umstehende einmischten, verletzten sich zwei Personen leicht. Der Schiedsrichter brach das Spiel daraufhin ab und flüchtete ins Vereinsheim. Die Polizei beruhigte die Situation danach wieder.

Immer wieder Gewaltausbrüche

Auch Schiedrichter in unserer Region haben keinen leichten Job. Erst vor wenigen Tagen ist in der Kreisliga C Offenbach West ebenfalls ein Fußballspiel dermaßen ausgeartet, dass der Schiedsrichter die Partie abbrach. Beim Spiel FC Neu-Isenburg gegen die zweite Mannschaft des VfB Offenbach soll der Schiedsrichter zunächst angegangen und später bedroht worden sein.

Auch bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Offenbach war es im Januar zu Handgreiflichkeiten gekommen. Damals waren wie schon bei dem gestrigen Spiel zwischen TB Rambach und SC Gräselberg Spieler und Zuschauer beteiligt.

Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter

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dpa/dr

Quelle: op-online.de

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