Neue Kolonie nach Unfall

Die Erdmännchen sind eingezogen

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Das Bodensubstrat stammt aus dem Braunkohlebergbau und soll sicherer sein als der alte Bodengrund, in dem im vergangenen Herbst die bisherige Erdmännchen-Kolonie erstickt ist.

Frankfurt - Neun Monate lag die Anlage der Erdmännchen im Frankfurter Zoo verwaist da, jetzt sind die neuen Bewohner eingetroffen, die die bei einem Unfall verschüttete und ums Leben gekommene alte Kolonie ersetzen sollen.

Tüte, Yaris und Kiano heißen die neuen Nager, die seit vergangene Woche die zusätzlich gegen Erdeinsturz abgesicherte Anlage bewohnen. Geboren wurden sie im Sommer 2012 in Wien und Szeged. Yaris und Kiano sind Brüder und die Wiener in der neuen Wohngemeinschaft. Tüte ist das Weibchen, sie ist ein paar Monate älter und kommt aus Ungarn. Alle drei sind seit März in Frankfurt.

Zoodirektor Manfred Niekisch stellte die drei Tiere jetzt vor. Sie sollen den Grundstamm der neuen Population in Frankfurt bilden, wenn sich Tüte für einen der Brüder entscheidet. Danach könnte es relativ schnell gehen. Erdmännchen bekommen ein- bis dreimal im Jahr bis zu vier Junge.

Damit künftig das unterirdische Gang- und Höhensystem nicht mehr kollabieren kann, wurde sowohl das spezielle Material des Bodens weniger dick aufgeschüttet, als auch auf dessen Vorbehandlung mit einem Rüttler verzichtet.

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mic

Quelle: op-online.de

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