Der „Erste Hesse“ ist da

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Die Wirtshauskelterer bei der Jungweinpräsentation.

Frankfurt (isi) - Was die Franzosen und die Österreicher können, können die Hessen doch schon lang.

Das dachte sich zumindest der auf die Produktion feiner Apfelweine spezialisierte Verein der Hessischen Wirtshauskelterer und präsentierte gestern im Frankfurter Traditionslokal „Zur Buchscheer“ den „Ersten Hessen 2011“. Das ist ein junger Apfelwein, gekeltert aus den Sorten Roter Boskoop, Goldparmäne, Schafsnase und Goldrenette, der noch sehr frisch daherkommt. Der „Erste Hesse“ steht in der Tradition der Jungweinpräsentationen etlicher Weinbauregionen in Europa, etwa dem Heurigen oder dem Beaujolais nouveau.

Ob 2011 ein guter Apfelwein-Jahrgang wird, muss sich noch zeigen. Wenig Sonne, ergiebiger Regen und schwankende Temperaturen haben den hessischen Äpfeln zu schaffen gemacht. Auch ist die Ernte mit geschätzt 8000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr (11.000 Tonnen in 2010) deutlich geringer ausgefallen, hieß es vom Hessischen Bauernverband. Der Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaftkeltereien ist zumindest von der Qualität des „Stöffches“ schon überzeugt. Der Oechsle-Grad sei bei der Mehrzahl der hessischen Apfelweine „hoch bis sehr hoch“, sagt Verbandssprecher Steffen Ball.

Auch die Wirthauskelterer sind von ihren Apfelweinen so überzeugt, dass sie einigen sogar Lagerpotenzial bescheinigen.

Quelle: op-online.de

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