Ehefrau heimtückisch getötet?

Ex-Polizist wegen Mordes vor Gericht

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Gießen/Darmstadt - Weil er seine Ehefrau ermordet haben soll, steht ein früherer Polizist vor dem Landgericht Gießen. Zudem müssen sich fünf Männer wegen schweren Raubes vor dem Landgericht Darmstadt verantworten.

Zu Beginn des Prozesses und eine getötete Ehefrau wurde lediglich die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft Gießen geht davon aus, dass der 56-jährige Pensionär im vergangenen Juli seine von ihm getrennt lebende Frau in einer Garage im mittelhessischen Staufenberg überfiel. Er soll sie heimtückisch niedergeschlagen, mit einem Dolch am Hals schwer verletzt und schließlich erwürgt haben. Hintergrund der Tat ist aus Sicht der Anklage die nicht verkraftete Trennung und der anstehende Verkauf des gemeinsamen Hauses.

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Mit brutaler Gewalt soll zudem eine Bande ein älteres Ehepaar im südhessischen Mühltal überfallen und den Mann gefoltert haben. Ein Jahr danach stehen fünf Angeklagte im Alter zwischen 19 bis 23 Jahren wegen schweren Raubes vor dem Landgericht Darmstadt. Bei der Tat im Januar 2014 sei der Frau Goldschmuck abgenommen worden. Der Mann soll mit einem Elektroschocker gefoltert worden sein; zudem sollen ihm die Täter Haut von einer Hand geschält haben. Laut Anklage blieb der heute 92-Jährige aber standhaft und weigerte sich, den Schlüssel für einen Tresor herauszugeben. Der erste Verhandlungstag am Dienstag beschränkte sich auf die Personalien und das Verlesen der Anklage. Es sind noch sechs Termine geplant.

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dpa

Quelle: op-online.de

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