Facebook-Einstellungen: so bleibt Privates privat

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Peinliche Partybilder auf Facebook können Sie im Büro zum Gespött der Kollegen machen. Mit den richtigen Facebook-Einstellungen wäre das nicht passiert.

Facebook ist das beliebteste soziale Netzwerk, doch es hat seine Tücken. Damit Sie nicht unwissentlich mehr von sich preisgeben als Ihnen recht ist, ist es wichtig, regelmäßig die eigenen Facebook-Einstellungen zu überprüfen. Hier bekommen Sie wertvolle Tipps für mehr Sicherheit und Privatsphäre.

Vor allem junge Leute nutzen Facebook, um sich über Privates auszutauschen, Partybilder zu teilen oder ihren Aufenthaltsort zu markieren. Doch was, wenn der Chef oder die Personalabteilung mitliest? Nicht alle Mitteilungen sind für die Öffentlichkeit bestimmt. Wer Ihre Aktionen in sozialen Netzwerken mitlesen darf und wer nicht - das lässt sich mit wenigen Klicks in Ihrem Konto einrichten. Nehmen Sie sich insbesondere folgende Facebook-Einstellungen vor, um mehr Privatsphäre zu genießen:

  • Freunde in Listen einteilen : Sortieren Sie Ihre Facebook-Freunde zumindest in die beiden Kategorien „Freunde“ und „Bekannte“. Sobald Sie etwas posten, können Sie wählen, ob Ihre Mitteilung nur von einer Gruppe oder von beiden gelesen werden soll. Wenn Sie wollen, dass bestimmte Personen wie Chefs oder Kollegen ausschließlich Ihre öffentlichen Mitteilungen sehen dürfen, ordnen Sie diese der Liste „Eingeschränkt“ zu. Öffentliche Posts können übrigens von jedem im Netz gelesen werden. Überlegen Sie also gut, was Sie der Welt mitteilen möchten. Außerdem hinaus ist es auch möglich, noch mehr Listen anzulegen.
  • Bestimmen, wer einen Post mitlesen kann : Für jedes einzelne Posting lässt sich neu zuweisen, wer es lesen darf und wer nicht. Konkret wählen Sie im Dropdown-Menü unter den Einstellungen „Öffentlich“, „Freunde“, „Freunde ohne Bekannte“, „Nur ich“ und Ihren individuell angelegten Freundeslisten. Wollen Sie eine einzelne Person oder eine bestimme Liste ausschließen, legen Sie dies im Feld „Benutzerdefiniert“ fest.
  • Bilder beschränken : Was für Posts im Textfeld gilt, zählt auch für die Veröffentlichung von Fotos. Legen Sie für einzelne Bilder, aber auch für ganze Fotoalben, fest, wer in den Genuss Ihrer Partybilder kommen darf und vor wem Sie diese verbergen wollen.
    Tipp : Falls Sie lizensierte Fotos oder Links mit Vorschaubildern posten, ist besondere Vorsicht geboten. Da diese Bilder nicht Ihnen gehören, kann eine Verwendung rechtliche Schritte nach sich ziehen. Was Sie genau beachten müssen, erklärt zum Beispiel onpage.org.
  • Keine Markierung ohne Zustimmung: Wenn Ihre Freunde ein Bild ins Netz stellen und Sie darauf markieren, wird es meist sofort in Ihrer Chronik ausgespielt, sodass es für all Ihre Facebook-Freunde sichtbar ist. Dies ist nicht unbedingt immer angenehm. Böse Überraschungen können Sie vermeiden, indem Sie in Ihren Facebook-Einstellungen Markierungen als zustimmungspflichtig erklären. Jedes Mal wenn Sie zukünftig auf einem Bild, einer Standortmarkierung oder in einem Textbeitrag markiert werden, bittet Sie Facebook um Erlaubnis. Ohne Ihre aktive Zustimmung bleibt der Inhalt vor Ihren Freunden verborgen. Beachten Sie allerdings, dass das Bild dennoch in der Chronik des ursprünglichen Verfassers erscheint.
  • Pinnwand-Posts von Freunden steuern: Wenn Sie nicht möchten, dass bestimmte Personen etwas in Ihre Chronik schreiben oder verhindern möchten, dass Dritte mitlesen können, was eine Person Ihnen in die Chronik gepostet hat, beschränken Sie auch diese Funktionen. Dies nehmen Sie unter „Privatsphäre-Einstellungen“ im Reiter „Chronik und Markierungen“ vor.

Quelle: op-online.de

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