Bundespolizei ermittelte

Fahrkartenfälscher geschnappt

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Frankfurt - Die Bundespolizei hat einen Fahrkartenfälscher geschnappt, der gefälschte Monatskarten verkauft haben soll. 

Die Beweismittel.

Da in der Vergangenheit vermehr Fälle von gefälschten Einzelfahrscheinen auftraten, vollstreckte die Bundespolizisten ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Frankfurt gegen einen Beschuldigten. Hierbei stellten die Durchsuchungskräfte mehrere Blanko-Rollen für Fahrscheine und einen Labeldrucker sicher.

Der Beschuldigte, ein 25-Jähriger, zeigte sich angesichts der Beweislast geständig. Für eine Blanko-Rolle will er bis zu 3000 Euro gezahlt haben. Die verschiedenen Nutzer seiner „Dienstleistung“ gaben an, für eine gefälschte Monatskarte um die 50 Euro pauschal gezahlt zu haben.

Mit einer vollen Blankorolle lassen sich bis zu 500 einzelne Fahrscheine oder Zeitkarten herstellen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an. „Die Feststellungen der Prüftrupps des RMV und die Ermittlungen der Bundespolizei zeigen, dass es sich für den Bahn-Nutzer nicht lohnt, schlechte Fahrkartenfälschungen von dubiosen Straftätern anzukaufen. Die Folgen können wesentlich teurer werden als der Preis eines regulären Fahrscheins“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

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mpe

Quelle: op-online.de

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