Fahrzeugcheck: So machen Sie Ihr Auto winterfest

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Viele Arbeitsschritte, um Ihr Auto winterfest zu machen, können Sie selbst erledigen.

Glatte Straßen und schlechte Sicht bringen Autofahrer in der kalten Jahreszeit ins Schleudern. Machen Sie Ihr Auto frühzeitig winterfest, damit Sie auch bei eisigen Temperaturen sicher unterwegs sind. Viele Handgriffe können Sie selbst erledigen, andere übernimmt eine Werkstatt für Sie

Rutschfrei unterwegs mit winterfestem Auto

Für optimalen Grip bei Schnee, Eis und Glätte sorgen Winterreifen. Ziehen Sie diese ab Oktober auf. Wenn Sie Reifen aus der Vorsaison verwenden, checken Sie vorher die Profiltiefe. Vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Viele Hersteller empfehlen, dass das Profil im Winter vier Millimeter tief sein sollte. Der Rand einer Zwei-Euro-Münze entspricht genau diesem Wert. Versinkt dieser vollständig in der Profilrille, ist Ihr Auto winterfest.

Um sicher auf schneebedeckten und glatten Straßen unterwegs zu sein, sind funktionstüchtige Bremsen Voraussetzung. Die Bremsscheiben sollten in einwandfreiem Zustand sein, die Beläge dürfen nicht abgefahren sein. Alle zwei Jahre empfiehlt es sich auch, die Bremsflüssigkeit auszutauschen. Wenn Sie nicht über Fachwissen und die nötige Ausrüstung verfügen, lassen Sie den Bremsencheck von einer Autowerkstatt machen.

Batterie und Motor auf dem Prüfstand

Im Dezember bleiben nach Angaben des ADAC fast 50 Prozent mehr Autos auf den Straßen liegen, als in anderen Monaten. Die häufigsten Gründe: Startprobleme wegen schwacher Batterien. Springt Ihr Auto schon bei schwachem Frost schwer an, überprüfen Sie die Ladeleistung der Batterie. Der Akku sollte genügend Spannung haben.

Kaltstarts belasten den Motor. Falls ein Ölwechsel ansteht, führen Sie diesen am besten noch vor den ersten Minustemperaturen durch. Moderne Motoren laufen zwar mit einem vollsynthetischen Öl, das sich an die Außentemperaturen anpasst. Ist das Öl alt, lagern sich jedoch Fremdstoffe wie etwa Wasser ab und können den Motor schädigen. Auch hierbei gilt: Wenn Sie keine Ahnung haben, lassen Sie die Finger davon. Viele Autowerkstätten im Raum Frankfurt und Offenbach erledigen den Ölwechsel schnell und kostengünstig .

Damit Ihr Auto winterfest ist, muss auch das Motorkühlwasser ausreichend mit Frostschutzmittel versehen werden. Andernfalls droht ein kapitaler Motorschaden – entweder durch Überhitzung des Aggregats oder durch Ausdehnung des gefrierenden Wassers. Das kann zu Rissen im Motorblock führen. Die richtige Dosierung des Frostschutzmittels messen Sie mit einem speziellen Frostschutzprüfer. Verwenden Sie unbedingt das passende Mittel für Ihr Auto und mischen Sie nicht mehrere Flüssigkeiten.

Freie Sicht in der dunklen Jahreszeit

In den Wintermonaten wird es schon früh dunkel. Wer mit kaputten Scheinwerfern fährt, riskiert nicht nur hohe Strafen, sondern gefährdet sich und andere. Sogar Schmutz auf den Scheinwerfern schluckt schon so viel Licht, dass sich die Sicht um bis zu 35 Metern verschlechtert. Reinigen Sie diese deshalb regelmäßig und wechseln Sie defekte Glühlämpchen aus. Vergessen Sie auch nicht, die Rückleuchten Ihres Autos winterfest zu machen.

Bei Regen und Schnee sind die Scheibenwischer im Dauereinsatz. Um auch bei schlechtem Wetter freie Sicht zu haben, kontrollieren Sie diese regelmäßig. Ausreichend Frostschutzmittel sorgt dafür, dass die Waschanlage für die Scheibenwischer auch bei Temperaturen unter null Grad funktioniert. Nach dem Befüllen betätigen Sie gleich die Pumpe, damit auch die Zuleitungen und Düsen vor Frost geschützt sind.

Gut geschmiert in den Winter

Mit entsprechenden Pflegemitteln aus Silikon oder Hirschtalg machen Sie die Gummidichtungen von Türen und Kofferraum Ihres Autos winterfest. Das verhindert, dass die Türen am Blech anfrieren und sich nicht mehr öffnen lassen. Grafitspray schützt Ihre Türschlösser vorsorglich vor Eis.

Quelle: op-online.de

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