Höheres Bußgeld

Falschradler sollen blechen

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Frankfurt - Eine der häufigsten Ursachen von Rad-Unfällen ist das Fahren in die falsche Richtung.

Fast jeder vierte Unfall in Frankfurt, an dem ein Radfahrer beteiligt ist, geht darauf zurück, wie Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) und das Straßenverkehrsamt in Frankfurt am Montag mitteilten. Grund genug, um zusammen mit der Polizei die Kampagne von 2012 zu wiederholen, bei der der Pappradfahrer „Marc“ an Unfallschwerpunkten auf diese Gefahr hinweist.

Die Kampagne 2012 habe zu einem Rückgang der Unfälle an diesen Stellen geführt. Der Anteil des Falschfahrens an allen Radunfällen sei zudem von 27 Prozent (2011) auf 23 Prozent 2012 gesunken. Seit 1. April dieses Jahres werden Radfahrer, die in die falsche Richtung fahren, auch stärker zur Kasse gebeten: Sie müssen 20 statt zuvor 15 Euro bezahlen. „Einmündungen und Grundstückszufahrten bergen immer das Risiko, dass der Kraftfahrzeugverkehr den Radverkehr übersieht“, sagte Majer. „Hier müssen die Autofahrer noch besser aufpassen!“, betont der Dezernent. „Wenn aber die Radler dann noch in der falschen Richtung unterwegs sind, erhöhen sie dadurch das Unfallrisiko dramatisch, von Zusammenstößen mit anderen Radlern gar nicht zu reden.“

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dpa

Quelle: op-online.de

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