Lob für Stimmung in der Stadt

Frankfurt - Etwa 10.000 Fans haben gestern Abend auf Deutschlands größter Fanmeile in Frankfurt den zweiten Sieg der deutschen Mannschaft gefeiert. „Der WM-Hype ist heute zum ersten Mal richtig spürbar“, sagte Kurt Stroscher, einer der Veranstalter.

Bei ihrem ersten WM-Auftritt in Frankfurt gewann die DFB-Elf im ausverkauften Stadion im zweiten Gruppenspiel 1:0 gegen Nigeria. Stroscher sichtete am Mainufer vor den drei LED-Leinwänden noch mehr Fahnen, Trikots und schwarz-rot-goldene Hüte als beim Eröffnungsspiel am Sonntag - auch wenn rund 5000 Fans weniger da waren. Das Wetter nannte er „perfekt, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt“.

Auch die Sänitäter blieben in den Frankfurter „Fußballgärten“ wieder weitgehend arbeitslos. „Das ist hier so ein familienfreundliches Publikum, Aggressivität sehen wir hier nicht“, sagte ein Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes.

Die Frankfurter S-Bahnen waren proppenvoll mit schwarz-rot-goldenen, schon etwas ungeduldigen, aber friedlichen Fans und verspäteten sich in Richtung Stadion. Ebenso gab es Staus auf den Autobahnen um Frankfurt. Ein Riesenkompliment für das WM-Turnier in Deutschland - besonders die Stimmung in der Stadt Frankfurt und der ausverkauften Arena - gab es von US-Trainerin Pia Sundhage: „Phänomenal! Hier kommt so viel Anerkennung für den Frauenfußball zum Ausdruck. Danke Deutschland, danke Stephanie Jones.“

dpa

Quelle: op-online.de

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