Fashion statt Apfelwein

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Die Bad Homburger Nachwuchsdesignerin Isabelle Asfour („elle asfour“) persönlich mit einem eigenen Entwurf aus ihrer Dessous-Linie, mit der sie 2010 den Modepreis Rhein-Main in der Kategorie „Experiment“ gewonnen hat.

Das Who is Who der Modeszene trifft sich ja normalerweise gern in New York, Paris oder Mailand. Schöne Menschen, hippe Klamotten und coole Beats gibt’s aber auch vor der eigenen Haustür. Von Mareike Palmy

Bereits zum fünften Mal trifft sich in Kürze die Modeszene des Rhein-Main-Gebiets auf der unabhängigen Designer-Verkaufsmesse „Fashion City“. Am Samstag, 12. Februar, und Sonntag, 13. Februar, öffnen sich die Türen an der Feuerbachstraße 8 im Frankfurter Westend jeweils von 11 bis 19 Uhr für alle mode- und style-affinen Klamottenträger. Aber schon am Freitag, 11. Februar, wird im Rahmen einer großen Modenschau der Fashion-Preis Rhein-Main 2011 verliehen.

Jungdesigner der Region wie Gabriela Mellen („Fabulous Fanny“) und Natalia Grott-Mess („Grome Design“), aber auch etablierte Modeschöpfer aus der Gegend, wie Elvira Kirsch und Katarina Skupch („KYU-Collection“), präsentieren dann ihre kreativen Ergüsse dem Publikum. Auch 15 bis 20 erstklassige Fashion-Labels aus dem Rest Deutschlands werden unter den Ausstellern sein.

In Sachen Mode tut sich in letzter Zeit einiges im Rhein-Main-Gebiet, das ja eher für seinen Apfelwein, Bankentürme, den Flughafen, die Eintracht oder die Kickers bekannt ist. Die Modebranche als Wirtschaftszweig gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit der Designermesse „Fashion City“, der Modeinitiative Rhein-Main oder der neuen Internetplattform maincouture.de soll sich die Region als Modestandort etablieren.

Langfristige Intention der Kreativen ist, Frankfurt, Offenbach und den Rest des Rhein-Main-Gebiets auch für Designer und Unternehmer als Standort interessant zu machen: „Wir wollen, dass Frankfurt innerhalb der nächsten Jahre zu einer deutschen Modehauptstadt wird, und mit den Möglichkeiten, die Designer, Produzenten, Fotografen und Agenten hier jetzt schon vorfinden, können wir das auch erreichen“, hofft Guido Braun, Initiator und Veranstalter der „Fashion City“.

Klamotten kaufen auf der Frankfurter Modemesse kann also auch noch Gutes vollbringen. Schließlich leistet man einen Beitrag zur Nachwuchsförderung und unterstützt so die Heimat!

Quelle: op-online.de

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