Fast jeder Siebte hat Probleme

Frankfurt/Rhein-Main - (ble) Die Zielgruppe ist die gleiche, die Vorgehensweise nicht: Ebenso wie das Projekt „JOBfit“ kümmert sich auch die BerufsWegeBegleitung des Kreises um Jugendliche und junge Erwachsene bis 27, die Probleme beim Start in das Berufsleben haben.

Und das sind nicht wenige: Zehn bis 15 Prozent eines Abschlussjahrgangs haben Schwierigkeiten, weiß man beim Kreis.

Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, sich auch im Kleinen und sehr individuell um Jugendliche zu kümmern“, sagt Sozialdezernent Carsten Müller: „Die Berufswegebegleitung hilft nicht so guten Schulabgängern, einen Pfad ins Berufsleben zu finden. Jeder dieser Jugendlichen, der so einen Job findet, ist eine potenzielle lebenslange Sozialkarriere weniger!“

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Drei Stützpunkte mit fünf Büros unterhält der Kreis mittlerweile. Dabei warten die Berater nicht, bis die Betroffenen zu ihnen kommen, sondern gehen von sich aus auf sie zu: Harald Ehrig beispielsweise hat ein Büro im Langener Jugendzentrum KOM,ma. Ist der erste Kontakt hergestellt, versucht er, Stärken und Schwächen der Jugendlichen herauszufinden, hilft bei der Berufswahl und den Bewerbungen, stellt Kontakte zu Betrieben her. Und wie seine Kollegen auch ist Ehrig erfolgreich: Seit dem Start des Projekts 2003 wurden kreisweit bereits mehr als 700 junge Menschen beraten; rund 400 von ihnen konnten in Ausbildung, Arbeit oder Qualifizierung vermittelt werden.

Die regionalen Ansprechpartner sind:

Manfred Prepens, 06106/666-103 (Jugendhaus Dudenhofen)

Alexandra Väthröder-Weigelt, 06106/ 693-1263 (Beratungsbüro Jügesheim)

Harald Ehrig, 06103/8 02 49 64 oder 06103/601-682 (Jugendzentrum KOM,ma bzw. Rathaus Dreieich)

Michaela Hahne, 06104/60 09-0 (Georg-Kerschensteiner-Schule Obertshausen)

Quelle: op-online.de

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