Schwache Umfragewerte für Frankfurter OB

Feldmann kein Bürger-Liebling

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Frankfurt - Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) steht einer Umfrage zufolge bei den Frankfurtern nicht hoch im Kurs.

Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der „Frankfurter Neuen Presse“ hervor, die das Blatt am Montag veröffentlichte.

Befragt wurden mehr als 1000 repräsentativ ausgewählte Frankfurter. 68 Prozent von ihnen kennen Oberbürgermeister Feldmann. Forsa-Chef Manfred Güllner findet das „desaströs“. Durchschnitt für beliebte Stadtoberhäupter seien 80 bis 85 Prozent, „richtige Lieblinge“ kämen sogar auf 90 bis 95 Prozent. Seiner Einschätzung nach „weigert sich die Frankfurter Bevölkerung, diesen Oberbürgermeister wahrzunehmen“. Nur elf Prozent der Befragten finden Feldmann besser als seine Amtsvorgängerin Petra Roth (CDU), 38 Prozent finden ihn gar schlechter.

Der Oberbürgermeister fühlt sich dennoch durch die Umfrage bestätigt. „Den Anstieg meines Bekanntheitsgrades auf fast 70 Prozent nach eineinhalb Jahren empfinde ich als ausgezeichnet“, sagte er laut seinem Sprecher. Peter Feldmann sei „nicht der Oberbürgermeister aller Frankfurter, sondern nur von Teilen von SPD und Linken“, kommentierte dagegen die Frankfurter CDU die Umfrage. Je länger Peter Feldmann im Amt sei, umso mehr würde Frankfurt erkennen, „dass er mit der Breite der Stadtpolitik überfordert sei und sich nach wie vor auch nur für wenige Themen interessiere“.

dpa

Quelle: op-online.de

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