Fernverkehr

Diskussion über hässliche Busbahnhöfe

Frankfurt - Die Öffnung des Marktes für Fernbus-Verkehr hat auch eine Diskussion über die Attraktivität von Busbahnhöfen ausgelöst. Das Offenbacher Busunternehmen „DeinBus" hatte einen Prozess gegen die Deutsche Bahn gewonnen, die das Busunternehmen als Konkurrenz verhindern wollte.

Die wachsende Zahl neuer innerdeutscher Fernbuslinien hat eine Diskussion über einen attraktiven Busbahnhof für die Bankenstadt Frankfurt entfacht. Das Gelände an der Südseite des Hauptbahnhofs gilt bei Busveranstaltern als Nadelöhr, in der Stadt wird derzeit darüber nachgedacht, wo mittel- bis langfristig ein geeigneter Busbahnhof entstehen könnte. In dieser Woche starten mehrere Fernbuslinien ihre Fahrten zwischen deutschen Großstädten, darunter auch ab Frankfurt. Ende Februar folgt auch eine neue Verbindung von Kassel aus.

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Von Donnerstag an können Reisende mit dem Bus von Frankfurt über Leipzig nach Berlin fahren, wie das Unternehmen MeinFernbus ankündigte. Der Preis ist günstiger als mit der Bahn, die Fahrzeit mit 7,5 Stunden laut Plan aber deutlich länger. Über Darmstadt nach Zürich fährt MeinFernbus bereits. Unter den ersten Verbindungen, mit denen FlixBus an diesem Mittwoch nach eigenen Angaben startet sind die Strecken Frankfurt-Würzburg-Nürnberg in 3,5 Stunden sowie Köln-Hahn-Frankfurt in 2,5 Stunden. Von 28. Februar an fährt FlixBus auch von Kassel in sieben Stunden nach Dresden sowie von Kassel nach Köln.

Hässliche Busbahnhöfe in Frankfurt

Fernbahnhof: Hässliches Nadelöhr

Das Offenbacher Busunternehmen „DeinBus" hatte einen Prozess gegen die Deutsche Bahn gewonnen, die das Busunternehmen als Konkurrenz verhindern wollte. Seitdem schreitet die Öffnung des Marktes für Fernbusverkehr voran.

dpa/nb

Quelle: op-online.de

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