Zwei Festnahmen nach tödlichem Messerstich

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Vier Tage nachdem ein 21-jähriger Nigerianer im Frankfurter Bahnhofsviertel erstochen worden ist, sind der Verdächtige und sein Begleiter gefasst worden.

Frankfurt - Vier Tage nachdem ein 21-jähriger Nigerianer im Frankfurter Bahnhofsviertel erstochen worden ist, sind der Verdächtige und sein Begleiter gefasst worden. Der 21-Jährige hatte zwei Frauen helfen wollen, die von den beiden Männern belästigt worden waren.

Dabei kam es zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf der Nigerianer mit einem Stich ins Herz erstochen wurde, wie die Polizei am Freitag berichtete. Der 34 Jahre alte mutmaßliche Haupttäter und sein 26 Jahre alter Bekannter, beide Eritreer, wurden gestern Abend in ihren Wohnungen in Dreieich und in Frankfurt-Schwanheim festgenommen.

Der 34-Jährige habe eingeräumt, das Opfer am frühen Sonntagmorgen vor einem Salsa-Lokal mit einem Messer ins Herz gestochen zu haben, berichtet die Polizei. Dabei wurde der 21-Jährige so schwer verletzt, dass er wenige Stunden später im Krankenhaus starb. Die beiden belästigten Frauen, eine 29 Jahre alte Deutsche sudanesischer Herkunft und ihre 43 Jahre alte deutsche Freundin, kannten den Ermittlungen zufolge weder die beiden Eritreer noch den Nigerianer.

Der Mann soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden, der andere Verdächtige nach der Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Hinweise aus der Bevölkerung hatten die Ermittler auf die Spur der beiden Männer gebracht, die mit Phantomfotos gesucht worden waren.

dpa

Quelle: op-online.de

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