Mann (51) in Psychiatrie eingewiesen

Festnahme nach Unfallflucht und Körperverletzung

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Frankfurt - In der Psychiatrie endete die nicht ganz alltägliche Fahrt eines 51-Jährigen, der gestern Abend mehrere Unfälle baute, eine Frau sexuell belästigte und auch noch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leistete.

Seinen Anfang nahm das Unheil gegen 22 Uhr am Ratswegkreisel. Hier musste ein 49-Jähriger seinen Wagen verkehrsbedingt an der roten Ampel der Einmündung Am Riederbruch anhalten. Der 51-Jährige fuhr ihm hier mit seinem Auto ins Heck, setzte seine Fahrt aber völlig unbeeindruckt fort. Da es dem geschädigten Fahrer aber noch gelang, das Kennzeichen abzulesen, konnte er es sofort der Polizei übermitteln.

Wie die Polizei berichtet, war der Mann in der Zwischenzeit auf der A661 in Richtung Oberursel unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Ost verlor er einen Teil seiner linken vorderen Felge, die er sich bei einem möglichen vorangegangenen Unfall demoliert hatte. Eine hinter ihm fahrende Autofahrerin (34) konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen, fuhr über das Felgenteil und beschädigte dadurch ihr Fahrzeug. Eine 24-jährige Frankfurterin, die ebenfalls auf der A661 unterwegs war und den Vorfall bemerkt hatte, setzte sich nunmehr vor den Wagen und brachte diesen schließlich zum Anhalten.

Frau sexuell belästigt

Als beide Fahrzeuge standen, versuchte der 51-Jährige auf die Fahrbahn zu rennen und konnte gerade noch durch Festhalten von seinem Vorhaben abhalten werden. Nun allerdings umarmte er die 24-Jährige und küsste sie mehrfach gegen ihren Willen. Kurz darauf traf eine Streife der Autobahnstation am Unfallort ein und nahm den Mann vorübergehend fest. Sein Führerschein und das Fahrzeug wurden sichergestellt. Da er reichlich unter Alkoholeinfluss stand wurde ihm später eine Blutprobe entnommen.

Aufgrund seines Verhaltens (er beschimpfte und bedrohte die Beamten auf das Übelste, leistete erheblichen Widerstand bei der Blutentnahme und drohte sich oder die Beamten umzubringen) wurde er schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Frankfurt, Telefonnummer 069/755-46400, in Verbindung zu setzen.

dr

Quelle: op-online.de

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