Mieter legt Feuer

Frankfurt - Erst bekam er die Wohnungskündigung, dann zündete er das Haus an: Ein verärgerter Mieter soll das Feuer in einem Wohnhaus in Frankfurt gelegt haben.

Bei dem Brand im Stadtteil Sossenheim hatten gestern sechs Menschen Rauchgasvergiftungen erlitten, vier davon wurden auch heute noch im Krankenhaus behandelt. Der 31-Jährige legte ein umfassendes Geständnis ab, wie die Polizei berichtete.

Ihm war die Wohnung nach Mietstreitigkeiten gekündigt worden, in der der Brand ausgebrochen war. Nachbarn hatten gegen Mittag eine starke Rauchentwicklung bemerkt. Der Mieter wurde vorläufig festgenommen und soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Bereits während der Löscharbeiten war der 31-Jährige durch Zeugenaussagen unter Verdacht geraten. Das Haus ist teilweise einsturzgefährdet und muss gestützt werden. Der Sachschaden wird auf 400.000 Euro geschätzt.

dpa

Quelle: op-online.de

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