Polizei nimmt Verdächtigen fest

Brandstiftung in Tapetenfabrik

Kirchhain - Evakuierte Wohnhäuser, eine Rauchsäule über Kirchhain und ein Großeinsatz der Feuerwehr: Beim Brand einer Tapetenfabrik ist gestern ein Millionenschaden entstanden. Die Polizei nahm einen mutmaßlichen Brandstifter fest.

Ein Kellerbrand hat in einer Tapetenfabrik im mittelhessischen Kirchhain gestern einen Millionenschaden angerichtet. Noch am Nachmittag wurde ein Tatverdächtiger gefasst, der die Brandstiftung zugab, teilte die Polizei mit. Der 21-Jährige war im wenige Kilometer entfernt liegenden Amöneburg in einen Lebensmittelmarkt eingebrochen und von dem zufällig anwesenden Chef erwischt und festgehalten worden. Der polizeibekannte junge Mann habe ihm von der Brandstiftung erzählt.

Die Fabrik gilt nach dem Feuer als einsturzgefährdet. Die enorme Hitze habe die gesamte Statik beschädigt, sagte ein Sprecher der Polizei. Ein Feuerwehrmann wurde im Einsatz verletzt. Wegen gefährlichen Qualms mussten drei Mehrfamilienhäuser evakuiert werden. "Dies wurde aber nur aus Sicherheitsgründen veranlasst", erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. In ihrer Nähe seien bedenkliche Werte gemessen worden. Betroffen waren elf Personen, sie konnten noch am Sonntag wieder in ihre Wohnungen zurück. Insgesamt wurden 16 Menschen betreut.

(dpa)

Die Feuerspur von Hollywoods Serienbrandstifter

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Quelle: op-online.de

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