Firmen in Frankfurt optimistisch

Frankfurt (ku) - Die mittelständischen Unternehmen im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt sind zwar zuversichtlich, sie sehen aber auch Risiken für den weiteren Geschäftsverlauf.

„Das Vertrauen in den deutschen Binnenmarkt hält an und schlägt bei der Beschäftigungsplanung kleiner und mittelständischer Unternehmen durch“, erklärte Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt. Wie die Ergebnisse des IHK-Mittelstandsberichts zeigen, planen 92 Prozent der Firmen neue Mitarbeiter einzustellen beziehungsweise den Personalbestand zu halten. Der Aufschwung setze sich fort, teilte die IHK weiter mit. „Die stärksten Treiber sind die anhaltende Konsumbelebung sowie der Export.“

Das IHK-Geschäftsklima für den Mittelstand liegt mit 134,4 Zählern sogar über den Werten vor der Krise. Besonders dynamisch habe sich die Stimmung in der Industrie seit der Krise entwickelt. Aufgrund des ungebrochenen Wachstums in den Schwellenländern seien auch die Aussichten der mittelständischen Exportwirtschaft weiterhin günstig. „Der Exportindikator liegt mit 27,7 Punkten deutlich über dem langjährigen Mittel und konnte sich gegenüber den Werten vor einem Jahr erneut verbessern. “ Allerdings sieht der Mittelstand auch Risiken. 38 Prozent befürchten Einbußen durch steigende Energie- und Rohstoffpreise.

Zudem sehen sich die Unternehmen mit einem zunehmenden Wettbewerb um Fachkräfte konfrontiert. „Aktuell sieht jeder dritte Betrieb im Fachkräftemangel ein Risiko für die künftige Entwicklung des Unternehmens. Bereits rund ein Drittel der Unternehmen kann offene Stellen nicht mehr besetzen“, sagt Gräßle.

Quelle: op-online.de

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