Nach Flaschenhals-Attacke

Ex-Barkeeper muss in die Psychiatrie

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Frankfurt - Der 40-Jährige, der einem ehemaligen Kollegen eine Flasche mit abgebrochenen Hals ins Gesicht gerammt hat, ist vom Landgericht Frankfurt in die Psychiartie geschickt worden.

Nach einer lebensgefährlichen Attacke mit einem abgebrochenen Flaschenhals muss ein früherer Barkeeper in die Psychiatrie. Das entschied das Landgericht Frankfurt am Dienstag. Die Kammer befand den 40-Jährigen aufgrund von Verfolgungswahn für schuldunfähig, aber auch für "allgemeingefährlich".

Nachdem dem Mann wegen Verhaltensauffälligkeiten in einer Bar gekündigt worden war, hatte er sich im März dieses Jahres nachts vor der Tür des Lokals postiert und einem Kellner von hinten eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Beim anschließenden Gerangel stieß er dem Opfer den zwischenzeitlich abgebrochenen Flaschenhals ins Gesicht.

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"Nur zwei Zentimeter weiter und die Halsschlagader wäre durchtrennt gewesen", beschrieb der Gerichtsvorsitzende die Gefährlichkeit des Angriffs. Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte den Mann begutachtet und eine Einweisung in die Psychiatrie empfohlen. dpa

Quelle: op-online.de

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