Fast 70 Prozent mehr

Flüchtlinge stranden öfter am Hauptbahnhof Frankfurt

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Frankfurt - Immer mehr Flüchtlinge stranden am Frankfurter Hauptbahnhof. In den ersten acht Monaten 2014 waren es rund 1100, fast 70 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Die Zahlen bestätigte der Sprecher der Bundespolizei in Frankfurt, Ralf Stroeher. Anfang September griffen die Beamten an drei Tagen innerhalb einer Woche insgesamt fast 30 Flüchtlinge auf. Darunter waren auch Familien, ein zweijähriges Kind und zwei allein Reisende Jugendliche aus Afghanistan im Alter von 16 und 17 Jahren. Am Donnerstag und Freitag seien zusätzlich 10 Flüchtlinge aus Eritrea, Afghanistan und Syrien angekommen, sagte Stroeher. Dies seien auch die häufigsten Herkunftsländer. Die meisten Flüchtlinge meldeten sich selbst bei der Bundespolizei, andere würden von der Streife aufgegriffen.

Da die Flüchtlinge meist keine Ausweispapiere mehr haben, wird zunächst ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise gegen sie eingeleitet. Die Beamten befragen die Menschen auch nach ihren Fluchtwegen. Die meisten kommen danach in die Erstaufnahmestelle nach Gießen. Kinder und Jugendliche, die allein unterwegs sind, werden vom Jugendamt in Obhut genommen.

dpa

Quelle: op-online.de

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