Internetplattformen sollen Angebote koordinieren

Flüchtlinge: Websites für Wohnraumsuche und Helfer

Wiesbaden/Frankfurt - In Hessen werden in diesem Jahr rund 60.000 Flüchtlinge erwartet. Um Wohnraum zu finden und die Hilfsangebote zu koordinieren, gibt es nun zwei neue Internetplattformen.

Knapp 60.000 Flüchtlinge werden nach Einschätzung der Landesregierung in diesem Jahr in Hessen erwartet. Sie alle sollen ein festes Dach über dem Kopf erhalten. Das Land sucht daher dringend private Wohnungen und Unterkünfte für Asylbewerber, wie die Staatskanzlei in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Auf www.fluechtlinge.hessen.de können Bürger Wohnraum und auch Grundstücke anbieten. Zudem informiert die Regierung auf der Seite über das Thema Asyl und koordiniert Hilfsangebote für Flüchtlinge.

Eine weitere Plattform soll in Frankfurt die vielen Hilfsangebote von Bürgern für Flüchtlinge in geordnete Bahnen lenken. „Frankfurt hilft“ solle Angebote und Nachfrage zusammenbringen, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Dienstag. Dort werden Angebote gebündelt und es wird bekanntgemacht, wo welche Hilfe nötig ist. Zusammen mit neun Stiftungen finanziert die Stadt das Projekt zunächst für zwei Jahre.

„Wir erleben diese Stadt in diesen Tagen als Metropole der Hilfsbereitschaft“, sagte Feldmann. Diese Hilfsbereitschaft gelte es zu fördern und zu erhalten. Bei allen Schwierigkeiten und der dramatischen aktuellen Lage - „es ist nicht so, dass die Stadt überrannt wird“. Und Frankfurt habe viel Erfahrung im Zusammenleben mit vielen Nationalitäten. „Wir haben eine Chance, dass wir es ein Stück besser hinkriegen als andere.“ (dpa)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion