Bilanz des Flachstart-Verfahrens

Keine Lärmminderung feststellbar

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Frankfurt - Seit einem Monat starten die Flugzeuge in Frankfurt flacher. Ob dies den Lärm mindert, ist bislang völlig offen.

Einen Monat nach Beginn des Flachstartverfahrens bei der Lufthansa sind die Folgen für den Fluglärm noch unklar. „Ich wage derzeit noch keine Prognose“, sagte Günter Lanz, Geschäftsführer des Forums Flughafen und Region, in Kelsterbach. Seine Einrichtung ist mit einem einjährigen Lärm-Monitoring beauftragt.

Die am Frankfurter Flughafen von der Startbahn West in Richtung Süden startenden Lufthansa-Maschinen gehen seit dem 1. Juli bereits in einer Höhe von 1.000 Fuß (etwa 305 Meter) in den Steigschub. Bislang war dieser Schritt in Frankfurt erst ab 1.500 Fuß (457 Meter) üblich. Die Lufthansa will damit Treibstoff sparen. Bürgerinitiativen befürchten mehr Lärm. Das Unternehmen selbst geht eher von einer - wenn auch geringen - Minderung aus.

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Lanz rechnet damit, dass sich im Endeffekt nicht viel ändern wird. Erste Ergebnisse zum einjährigen Testbetrieb könnten nach sechs Monaten vorliegen. Täglich sind rund 200 Lufthansa-Flüge von dem neuen Start-Verfahren betroffen.

dpa

Quelle: op-online.de

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