3,2 Prozent teurer

Laute Flugzeuge kosten Airlines deutlich mehr Geld

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Wiesbaden - Die Kosten für laute Flugzeuge am Frankfurter Flughafen werden im nächsten Jahr durchschnittlich um 3,2 Prozent steigen, kündigte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir an.

Höhere Preise sind der wirksamste Anreiz für Airlines, auf leisere Maschinen umzurüsten, war sich Verkehrsminister Al-Wazir schon kurz nach seinem Amtsantritt sicher. Nun werden die Kosten für laute Flugzeuge am Frankfurter Airport deutlich erhöht. Die Starts und Landungen von lauten Flugzeugen am Frankfurter Flughafen werden teurer.

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Durchschnittlich sollen die lärmabhängigen Kosten im nächsten Jahr um 3,2 Prozent steigen, kündigte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) heute in Wiesbaden an. Während es für besonders laute Maschinen acht Prozent teurer werde, gelte für leisere Flugzeuge nur ein Plus von 2,7 Prozent. "Wir wollen, dass die Airlines den Frankfurter Flughafen mit ihren leisesten Maschinen anfliegen", sagte der Minister. Für die Nutzung der Infrastruktur des Airports müssen die Fluggesellschaften bezahlen. Der Betrag berechnet sich laut Ministerium nach dem Höchstgewicht des Flugzeugs, der Anzahl der Passagiere, der Frachtmenge sowie der Lärmkategorie der Maschine. Der lärmabhängige Kostenanteil liegt laut Verkehrsministerium für das kommende Jahr bei 14 Prozent.

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Das Verkehrsministerium muss die Flughafenentgeltordnung von Betreiber Fraport jährlich genehmigen. In den nächsten Jahren sollen sich die Kosten für die Lärmkomponente weiter erhöhen, kündigte der Grünen-Politiker an. Vorgesehen sei, dass der Unterschied zwischen besonders lauten und leiseren Flugzeugen weiter wachse. Damit lohne es sich für die Fluggesellschaften nun auch zunehmend finanziell, ihre Flotten zu modernisieren, sagte Al-Wazir.

(dpa)

Quelle: op-online.de

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