Fluglärm-Urteile für Frankfurter Flughafen

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1. Oktober 2013: Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) weist Klagen des Main-Kinzig-Kreises und eines Anwohners sowie der Stadt Offenbach gegen Flugrouten zum Frankfurter Flughafen ab - in beiden Verfahren ging es um den Fluglärm beim Anflug aus östlicher Richtung.
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3. September 2013: Der VGH kippt überraschend die sogenannte Südumfliegung. Acht Kommunen und fünf Privatleute aus Hessen und Rheinland-Pfalz bekommen Recht - allerdings nicht aus Lärmgründen, sondern weil mit der Route die angestrebte Kapazität des Flughafens nicht erreichbar sei.
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30. Juli 2013: Wegen auftretender Wirbelschleppen wollte die Flughafenkommune Flörsheim per Eilantrag ein dauerhaftes Landeverbot für schwere Flugzeuge erstreiten - oder zumindest solange, bis alle bedrohten Hausdächer gesichert sind. Die Anträge lehnte der VGH ab.
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17. April 2013: Der VGH bestätigt den sogenannten nördlichen Gegenanflug. Damit dürfen Flugzeuge weiter über die klagenden Kommunen Eschborn, Kelkheim, Bad Soden, Schwalbach, Sulzbach und Liederbach fliegen, um auf dem Frankfurter Flughafen zu landen.

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat sich schon mehrmals mit Flugrouten und Anflugverfahren am Frankfurter Flughafen beschäftigt. Rund zehn Verfahren sind noch am VGH anhängig. Wichtige Urteile aus diesem Jahr:

Quelle: op-online.de

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