Fonds soll Gründern helfen

Frankfurt (ku) ‐ In Frankfurt ist ein Fonds für Existenzgründer ins Leben gerufen worden. „Das ist ein großer Schritt zur Verbesserung des Unternehmensgründungsklimas und der Rahmenbedingungen für das Gründen in Frankfurt“, erklärte Stadtrat Markus Frank.

Zu den Partnern der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH, die die Federführung bei diesem Projekt hat, gehörenConCap, ein Tochterunternehmen der Frankfurt School of Finance & Management, die Bürgschaftsbank Hessen und bis zu sieben Partnerbanken. „Mit dem Frankfurter Gründerfonds soll Unternehmensgründern der Zugang zu Finanzmitteln und damit das Gründen eines Unternehmens erleichtert werden“, berichtete Frank.

Bislang sei dieFinanzierungsfrage die größte Hürde im Gründungsprozess gewesen. Das soll sich jetzt ändern: Künftig haben Gründer in ConCap einen Ansprechpartner, der die Unterlagen prüft und die Gründer für das Bankgeschäft fit macht. „Das ist eine klare, unmissverständliche Regelung und eine wesentliche Vereinfachung für die Existenzgründer“, erläuterte Frank.

Insgesamt stehen dem Projekt „Frankfurter Gründerfonds“ in diesem und im nächstem Jahr bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses Budget dient der Absicherung der von den Partnerbanken eingeräumten Kredite. „Wer ein Unternehmen in Frankfurt gründet oder vor weniger als drei Jahren gegründet hat und einen Bankkredit zwischen 2.500 und 50.000 Euro aufnehmen möchte, reicht beim Gründerfonds-Büro ConCap sein Geschäftskonzept zur Bewerbung ein“, erklärte Peter Kania, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Gründer werden kostenlos beraten und ihre Konzepte nach einheitlichen Qualitätskriterien geprüft. Bei Erfolg versprechenden Konzepten erhalten die Antragsteller eine Empfehlung für die Bürgschaftsbank Hessen. Diese begutachtet das Konzept und erteilt eine Bürgschaftszusage über achtzig Prozent der Kreditsumme. Die Jungunternehmer können sich damit an eine der Partnerbanken wenden und einen Kreditvertrag schließen.

Quelle: op-online.de

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