NPD-Mann dabei

Fragida will demonstrieren

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So wie auf dem Bild in Dresden wollen auch in Frankfurt Menschen gegen die vermeintliche Islamisierung auf die Straße gehen.

Frankfurt - Nach mehreren Demonstrationen in Kassel ist auch in Frankfurt eine Kundgebung der Pegida-Bewegung möglich. Kommenden Freitag findet dazu eine Besprechung mit der Polizei statt, sagte Organisator Hans-Peter Brill heute.

Dabei gehe es um die Frage, ob die Sicherheit der Teilnehmer gewährleistet werden könne. Am Rande eines "Fragida"-Vorbereitungstreffens in einer Bar hatte es am Montagabend eine lautstarke Gegendemo gegeben. Brill bestätigte Medienberichte, wonach der NPD-Landesvorsitzende Stefan Jagsch an dem Treffen am Montagabend teilgenommen hat. "Das ist bedauerlich und war ein Fehler", sagte Brill. Dass Jagsch in der NPD aktiv sei, sei ihm nicht bewusst gewesen.

Im Streit um die Anwesenheit des NPD-Funktionärs an dem Abend trat Brill am Mittwoch aus seiner Partei, der Alternative für Deutschland (AfD), aus. Das Bündnis "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) wendet sich gegen eine angebliche "Überfremdung" Deutschlands. Experten ordnen Teile der Organisatoren und Demonstranten dem rechtsextremen Spektrum zu. Genährt wird die Bewegung nach Ansicht von Sozialforschern von einer diffusen Angst vor sozialem Abstieg. Am Montag demonstrierten in Kassel, Marburg und Frankfurt Tausende gegen die Pegida-Bewegung.

"Pegida"-Demo in Dresden

15.000 Anhänger bei "Pegida"-Demo in Dresden

(dpa)

Quelle: op-online.de

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