Neue Zoobewohnerin in Frankfurt

Löwin Zarina zeigt sich schüchtern

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Die Löwin Zarina ist im Frankfurter Zoo angekommen.

Frankfurt - Der Frankfurter Zoo hat heute seine neue Löwin Zarina den Besuchern vorgestellt. Zumindest war das der Plan, doch die bald zwei Jahre alte Asiatische Löwin wollte nicht so recht heraus aus ihrem Ruheraum ins Schaugehege.

Stattdessen lugte sie durch die Scheibe zum Löwen Kashi, mit dem sie bald Junge zeugen soll - wenn es nach dem Zoo geht: „Wir hoffen natürlich, dass wir mit unseren Löwen züchten können", sagte Zoodirektor Manfred Niekisch, der sich Zarina nun als zweiten Asiatischen Löwen in seinen Zoo geholt hat. Zuvor hatte er Löwin Kiri, die keinen Nachwuchs bekommen konnte, nach Paris gegeben. In der Roten Liste der IUCN wird der Asiatische Löwe als gefährdet eingestuft. Zarina soll nun bald mit Löwe Kashi Junge zeugen.

Und die Löwin zeigte Interesse: Denn statt auf die Sandfläche zu laufen, auf der sie die Besucher durch eine Glasscheibe geschützt hätten sehen können, blieb sie am Dienstag meist in ihrem Nebenraum und lugte durch eine Scheibe ins Freigehege zu Kashi. "Es ist nicht nur ein seltenes Tier, es ist auch kaum sichtbar, wie man sieht", sagte Direktor Niekisch, als er gemeinsam mit den ersten Besuchern vor der Innenanlage des Zoos auf Zarina wartete.

Die Löwin wurde im Zoo des englischen Paignton geboren. Das schüchterne Naturell der Löwin zeigte sich auch nach ihrer Ankunft in Frankfurt: "Sie nahm sich 40 Minuten, um aus ihrer Transportbox zu kommen", sagte Niekisch. Aber wer sich ihrem Gitter näherte, bekam doch zu hören, dass nicht nur Löwe Kashi sie interessiert, sondern auch ihr Revier: Zarinas Fauchen ist gar nicht schüchtern.

dpa

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Quelle: op-online.de

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