Falsche Polizisten unterwegs

Miese Betrugsmache: Gauner in Uniform

+

Frankfurt/Darmstadt - Zwei Städte, zwei Fälle und viele Gemeinsamkeiten: In der Region haben als Polizisten verkleidete Verbrecher in den vergangenen Tagen mehrere Tausend Euro erbeutet.

Zwei Touristinnen aus dem Jemen sind gestern in der Frankfurter Innenstadt auf einen falschen Polizisten reingefallen. Insgesamt bekamen sie 7.000 Euro und 3.200 Dollar gestohlen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag in Darmstadt. Dort verschaffte sich ein falscher Polizeibeamter Zutritt zur Wohnung einer 89-Jährigen. Er erbeutete 5100 Euro.

Die erste Masche in Frankfurt: Während eines Stadtbummels wurden die beiden Frauen in einer Seitenstraße von zwei als Polizisten verkleideten Männern mit den Worten „Stop Police“ angehalten. Die falschen Beamten gaben an, sie auf Heroin und Kokain durchsuchen zu wollen - das war natürlich nicht der Fall. Bei der angeblichen Kontrolle bekamen die beiden Trickbetrüger aber auch die Geldbörsen der Frauen in die Hand. Dieser kurze Moment reichte aus, um unbemerkt das Geld zu klauen.

Die zweite Masche in Darmstadt: Der Täter sprach die Rentnerin vor ihrem Mehrfamilienhaus an. Es gab sich als Nachbar aus und riet der Seniorin, ihre Ersparnisse aus steuerlichen Gründen bei der Bank abzuheben. Kurze Zeit später bekam die Rentnerin einen Anruf von einer angeblichen Bank-Mitarbeiterin, die ihr den gleichen Ratschlag gab. Die alte Frau fiel auf den Trick rein, sie holte ihre Erpsarnisse nach Hause. Später nahm der falsche Nachbar in einem unbemerkten Moment die Handtasche mitsamt des Geldes an sich. 

Die Hauptstädte der Langfinger

Top 10 - Die Hauptstädte der Langfinger

dani

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion