Staatsanwaltschaft ermittelte fast fünf Jahre

Hebamme soll Krankenkassen um 160.000 Euro betrogen haben

Frankfurt/Darmstadt - Eine Hebamme aus Darmstadt soll über Jahre hinweg die gesetzlichen Krankenkassen betrogen und dabei insgesamt mehr als 160.000 Euro ergaunert haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelte fast fünf Jahre.

Nach Ansicht der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat die 47-Jährige in 183 Fällen Leistungen abgerechnet, die sie nicht erbracht hat. Die Behörde erhob nach eigenen Angaben von heute Anklage beim Landgericht Darmstadt. Die Frau soll sich nach Angaben der Ermittler Patientendaten in einem Krankenhaus besorgt haben, in dem sie arbeitete. Ihre eigene Praxis habe dann den Kassen weitere Leistungen in Rechnung gestellt, die die versicherten Frauen aber nie erhalten hätten. Die Staatsanwaltschaft hatte fast fünf Jahre an dem Fall ermittelt. Sie war dem mutmaßlichen Betrug auf die Schliche gekommen, weil eine betroffene Krankenkasse 2010 Verdacht geschöpft hatte. (dpa)

Ardi Goldman vor dem Landgericht in Frankfurt

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © dpa

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