Mann leugnet Tat

Psychologe will 14-Jährigen in Thailand missbrauchen - jetzt bekommt er die Quittung

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Der Psychologe wollte einen 14-Jährigen in Thailand missbrauchen. 

Ein Psychologe will im Thailand-Urlaub einen 14-Jährigen missbrauchen und stiftet einen Patienten zum versuchten sexuellen Missbrauch an. Das Gericht hat ihn jetzt verurteilt. 

Frankfurt - Während eines Thailand-Urlaubs hat ein Psychologe laut Gericht einen Patienten zum versuchten sexuellen Missbrauch angestiftet und selbst versucht, einen 14-Jährigen zu missbrauchen. Am Freitag verurteilte das Landgericht Frankfurt den 53-Jährigen zu vier Jahren Haft.

Mit dieser Strafe wird auch der Besitz von rund 50.000 kinderpornografischen Dateien und die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet in 40 Fällen geahndet. Das Gericht blieb mit dem Strafmaß geringfügig hinter dem Antrag der Staatsanwaltschaft zurück.

Psychologe räumt Missbrauch nicht ein

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Psychologen im Jahr 2013 fanden die Ermittler heraus, dass es bei dem Urlaub mit dem Patienten in Thailand zu Kontakten zu Kindern gekommen war. Vor Gericht räumte der Angeklagte lediglich den Besitz und die Verbreitung der Pornos ein.

Im Verlauf der Beweisaufnahme konnte ihm jedoch auch die Reise nach Thailand und die dort begangene Anstiftung des Patienten zum Kindesmissbrauch nachgewiesen werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig - möglicherweise wird Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt. (dpa)

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