Das ist der Grund

Trotz Hitzewelle sind in Frankfurt die Wasserspiele nicht in Betrieb 

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Im Günthersburgpark und dem Waldspielpark Louisa sind die Wasserspielanlagen aus hygienischen Gründen abgeschaltet werden. 

Im Günthersburgpark und dem Waldspielpark Louisa mussten die Wasserspielanlagen aus hygienischen Gründen abgeschaltet werden. 

Frankfurt - Noch mindestens bis kommenden Mittwoch ist die Wasserspielanlage im Günthersburgpark nicht in Betrieb. Wie die Stadt mitteilt, wurden die vorgeschriebenen Hygienewerte überschritten. Das Gesundheitsamt habe daraufhin die Schließung veranlasst. Grund für die Verschmutzung sei vermutlich die veraltete Wasseraufbereitungstechnik und die hohe Nachfrage in den vergangenen heißen Tagen.

Die Anlage wurde inzwischen vom Grünflächenamt gereinigt. Wie Bernd Roser, Leiter der Grünflächenunterhaltung bei der Stadt, auf Nachfrage sagte, sei auch die Chlorzugabe erhöht worden. Eine weitere Probenentnahme werde zeigen, ob das Wasserspiel wieder eingeschaltet werden kann. Eine Sanierung der gesamten Anlage ist für das Frühjahr 2020 vorgesehen.

Güntherspark - Wasserpielanlagen fallen aus

Mit dem kurzfristigen Wegfall des Wasserspiels im Günthersburgpark verringerte sich die Zahl der am Wochenende funktionierenden Anlagen auf zwei. Nur noch die Plätze im Niddapark und im Tannenwald sind in Betrieb. Dazu kommt noch das Planschbecken im Lohrpark und der Matschspielplatz am Goetheturm.

An den anderen Standorten sind Bauarbeiten im Gange. So werden derzeit die Wasserspiele im Scheerwald saniert. Der Umbau schreite zwar voran, doch Roser glaubt nicht mehr, dass die Anlage noch in diesem Sommer an den Start gehen wird. Auch beim derzeit geschlossenen Wasserspiel in Schwanheim stehen Sanierungsarbeiten an. Bernd Roser geht davon aus, dass sowohl Schwanheim als auch Scheerwald erst in der kommenden Saison wieder in Betrieb sein werden.

Hoffnung gibt es hingegen für alle Fans des Waldspielparks Louisa. Aktuell ist zwar auch diese Anlage nicht in Betrieb, weil es Probleme mit der Steuerung gebe. Aber heute soll eine Firma mit der Reparatur beginnen. Wenn alles gut verlaufe, könne in dieser Saison noch das Wasser sprudeln - eine sichere Prognose könne aber noch nicht gegeben werden.

Wasserspielanlagen noch bis Mitte September im Betrieb

Alle funktionstüchtigen Anlagen werden noch bis etwa Mitte September in Betrieb sein. Die Wasserspiele werden an Tagen eingeschaltet, an denen es mindestens 25 Grad Celsius werden soll.

Bis Mittwoch sagt der Wetterdienst in Offenbach eine bundesweite Hitzewelle voraus. Schon heute werde es um die 35 Grad warm, am Mittwoch soll die Hitze dann ihren Höhepunkt erreichen. Ob auch die 40 Grad-Grenze falle, sei aber noch unsicher.

Grund genug nach einer Abkühlung zu suchen. So die Wasserspielanlagen denn funktionieren. Wo das der Fall ist gilt es Verunreinigungen zu verhindern, mahnt die Stadt. Deshalb sollen Kleinkinder Schwimmwindeln tragen. Zudem gelte es, den Gebrauch von Sonnenschutzmitteln auf das notwendige Maß einzuschränken. Auch ist das Durchfahren von Sprühfeldern mit Fahrrädern oder Laufrädern untersagt.

Wo Frankfurts Wasserspielanlagen noch funktionieren

Die Anlage im Niddapark, Am Ginnheimer Wäldchen 3, ist von 10 bis circa 18 Uhr in Betrieb. Auch im Tannenwald, Friedensallee 123 in Neu-Isenburg, sind die Wasserspiele von 10 bis 18 Uhr angeschaltet.

Im Günthersburgpark, Wetteraustraße 7, ist das Wasser bis voraussichtlich Mittwoch, 26. Juni, abgestellt. Sobald die Spiele wieder in Betrieb sind, laufen sie täglich von 11 bis 18 Uhr. Der Wasserspielplatz Scheerwald, Sachsenhäuser Landwehrweg, ist außer Betrieb. 

Die Anlage im Stadtteil Schwanheim, Stöppelschneise, ist ebenfalls nicht in Betrieb. Im Waldspielpark Louisa, Mörfelder Landstraße 265, gibt es aktuell eine Betriebsstörung. Die Anlage könnte aber noch in diesem Sommer wieder funktionieren und läuft dann von 10 bis 18 Uhr. 

Von Steven Micksch

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