Jubiläum

Frankfurt: 50. Jahrestag des U-Bahn-Baus

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Frankfurt - Anläßlich des 50. Jahrestags des Beginns des U-Bahn-Baus in Frankfurt öffnet der Verein Historische Straßenbahn Frankfurt am Main e. V. (HSF) am heutigen Samstag und auch morgen die Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“. Der Eintritt ist frei.

Mit den Worten „Ab heute wird also in Frankfurt eine U-Bahn gebaut“ zog Verkehrsdezernent Walter Möller am Freitag, 28. Juni 1963, um 11:47 Uhr die Reißleine und setzte die Ramme in Bewegung. Der erste Rammschlag und die Feierstunde - bei denen zahlreiche Ehrengäste der Stadt dabei waren - fanden damals in der Eschersheimer Landstraße, nördlich des Alleenrings, statt.

Heute, 50 Jahre nach dem ersten Rammschlag, verkehren insgesamt neun U-Bahn-Linien unter der Frankfurter Innenstadt, dem Nord-, West- und Ostend, der Nordweststadt sowie den Stadtteilen Bornheim, Bockenheim und Sachsenhausen. Insgesamt halten sie an 27 unterirdischen Stationen. Eine weitere unterirdische Station entsteht bis 2019 im Zuge des Stadtbahnbaus im Europaviertel unter dem Güterplatz in Höhe des neuen Einkaufszentrums „Skyline Plaza“.

Insgesamt gibt es vier Grundstrecken. Sie teilen sich auf in die Grundstrecke A - die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U8 und U9, die Grundstrecke B - die Linien U4 und U5, sowie die Grundstrecke C - die U-Bahn-Linien U6 und U7. Teile der Grundstrecke D wurden im Februar 2001 sowie Dezember 2010 in Betrieb genommen und zunächst den bestehenden Grundstrecken zugeschlagen: unterirdisch zwischen Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte (Linie U4, Grundstrecke B) sowie oberirdisch zwischen Niederursel und Kalbach (Linien U8 und U9, Grundstrecke A).

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Anlässlich des Jubiläums öffnet der Verein „Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e. V.“ (HSF), der seit 2006 das Verkehrsmuseum der VGF betreut, die Stadtbahnausstellung am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zudem widmet die HSF dem U-Bahn-Bau zum 50-jährigen Jubiläum eine Sonderausstellung, in der historische Aufnahmen der Baugesichte gezeigt werden. Die Stadtbahnausstellung erklärt anschaulich den Bau und Betrieb der Frankfurter Stadtbahn, die im Volksmund als U-Bahn bezeichnet wird. Ergänzt wird die Ausstellung an beiden Tagen um historische Filme, einen Informationsstand und eine Stadtbahnrallye für kleine Besucher. 

(mic)

Quelle: op-online.de

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