Bann für Einzelhandelsketten geplant

Gaslicht-Feeling für die Altstadt

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Blick von Westen.

Frankfurt - Die „neue Altstadt“ der Mainmetropole soll vollständig frei von Einzelhandelsketten sein. Dies teile der Geschäftsführer der Dom-Römer-GmbH, Michael Guntersdorf, dem Dom-Römer-Ausschuss der Stadtverordneten mit.

Um die Qualität des Einzelhandels in dem Quartier zwischen Römer und Dom unter Kontrolle zu haben, will die Stadt die Einzelhandelsflächen in ihrem Eigentum behalten.

Auch die Beleuchtung in dem 35 Altstadthäuser - darunter 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten - beherbergenden Areal ist ein aktuelles Thema. Jetzt stellte der Lichtplaner Norbert Wasserfurth sein Lichtkonzept für das 7000 Quadratmeter umfassende Gebiet, das bis 2017 fertiggestellt sein soll, vor. Wasserfurth erhielt vom Gestaltungsbeirat die Empfehlung, ein „Gaslichtsubstitutionsleuchtmittel“ zu benutzen.

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Die Beleuchtung soll also an das gute, alte, romantische Gaslicht erinnern, wird aber höchstwahrscheinlich mit LED-Technik arbeiten. Insgesamt soll das Quartier, in dem 200 Menschen in etwa 80 Wohnungen leben werden, mit 40 Straßenlampen sowie mit Fassadenscheinwerfern mild in Szene gesetzt werden. 

(mic)

Quelle: op-online.de

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